Donnerstag, 13. Juni 2013 19.00 – 20.30 Uhr In meinem Kalender speichern

Neue Perspektiven für die afrikanische Landwirtschaft?

Die EU reformiert ihre Agrarpolitik

Podiumsdiskussion

Die Neuverhandlung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP 2014 - 2020) der Europäischen Union (EU) geht in ihre Schlussphase. Im März dieses Jahres haben das Europäische Parlament und die europäischen Agrarministerinnen und Agrarminister ihre Positionen definiert. Am 11. April begannen die Abschlussverhandlungen im sogenannten Trilog zwischen der Kommission, dem EU-Parlament und dem Rat der Europäischen Union. Mit der GAP verfolgt die EU zwei Hauptziele: Die Unterstützung der europäischen Landwirtinnen und Landwirte im internationalen Wettbewerb sowie die Förderung der Entwicklung des ländlichen Raums.

Im neuen Vertrag über die Europäische Union (EUV) erklärt sie jedoch einen Beitrag zur globalen nachhaltigen Entwicklung, zu freiem und gerechtem Handel und zur Beseitigung der Armut leisten zu wollen. Entsprechend verfolgt die entwicklungspolitische Öffentlichkeit den GAP-Verhandlungsprozess mit großem Interesse. Die Hoffnungen richten sich auf verbesserte Handelsperspektiven für afrikanische Agrarprodukte und das Ende der Subventionspolitik für europäische Agrarexporte.

Welche Positionen vertritt die Bundesregierung im Verhandlungsprozess? Mit welchen Ergebnissen ist für die GAP 2014-2020 zu rechnen? Wie sind diese aus entwicklungspolitischer Sicht zu bewerten? Eröffnet die EU neue Perspektiven für eine nachhaltige landwirtschaftliche Entwicklung in Afrika oder bleibt der Status quo weitgehend erhalten? Zusammen mit unseren Gästen wollen wir diese und andere Fragen diskutieren.