Gespräch Sonntag, 10. Mai 2020

Ausfall: Neukölln damals und heute: Gegen Rechts und für soziales Wohnen

Aus der Geschichte lernen: Initiativen aus den 1920ern und heute im Vergleich

Datum, Uhrzeit
So., 10. Mai 2020,
11.00 – 18.30 Uhr In meinem Kalender speichern
Adresse
▶ Siehe Veranstaltungsbeschreibung

Sprache
Deutsch
Veranstalter/in
Landesstiftung Berlin (Bildungswerk)
Im Bezirk Neukölln haben sich neue Bündnisse gegen Rassismus und gegen (teils extrem) gewaltbereite Rechtsradikale zusammengeschlossen. Weitere Initiativen setzen sich für das Recht auf Wohnen und einen öffentlichen Raum für alle Menschen ein, so zum Beispiel im Schillerkiez und am Hermannplatz. Hier drohen Mietenerhöhungen und Verdrängung.

Soziales Engagement hat Tradition in Neukölln: im Neuköllner Ortsteil Britz entstand zwischen 1925 und 1933 die Hufeisensiedlung als bedeutendes und berühmtes Projekt des sozialen Wohnungsbaus. Hier gab es nach 1933 stabile Strukturen des Widerstands gegen die Nazidiktatur und zur Rettung jüdischer Nachbar*innen.

- Wie war das damals und wie funktioniert Solidarität heute?
- Was lässt sich aus der Geschichte lernen?
- Wie sehen die bunten Bündnisse aus, in denen Menschen die von Rassismus betroffen sind gemeinsam mit vielen anderen aktiv sind?
- Wie arbeiten die verschiedenen Initiativen zusammen?

Diese und weitere Fragen werden wir im Laufe des Tages diskutieren.

Wir beginnen mit einem Spaziergang durch die Hufeisensiedlung, bei der auch Vertreter*innen der Britzer Initiative " Hufeisen gegen Rechts" von ihren Erfahrungen erzählen werden. Danach fahren wir gemeinsam ein paar Stationen mit der U-Bahn und treffen uns im Schillerkiez zum Gespräch mit Initiativen gegen Rassismus und gegen Gentrifizierung heute. Unter anderen wird das Bündnis "Aufstehen gegen Rassissmus" mit dabei sein.

Veranstaltungszeit: 11-18.30 Uhr

Mit:
Martin Forberg und weitere Referent*innen aus verschiedenen Neuköllner Initiativen


Martin Forberg, M.A., ist politischer Erwachsenenbildner, Publizist und Stadtbilderklärer. Er hat Neuere Geschichte mit den Nebenfächern Soziologie und Ethnologie studiert.

Finanziert mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.


Die Veranstalterin behält sich vor Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.