Online-Veranstaltung Montag, 26. Oktober 2020

"No Women - No Peace"

Wir feiern den 20. Jahrestag der UNSCR 1325 zu Frauen, Frieden und Sicherheit

Datum, Uhrzeit
Mo., 26. Okt. 2020,
15.00 – 16.30 Uhr In meinem Kalender speichern
Adresse
▶ Online-Veranstaltung

Sprache
Deutsch
Englisch
Veranstalter/in
Heinrich-Böll-Stiftung Brüssel - Europäische Union

Am 31. Oktober 2000 verabschiedete der UN-Sicherheitsrat (UNSR) einstimmig die richtungsweisende Resolution 1325 “Frauen, Frieden und Sicherheit”. Es handelt sich dabei um die erste Resolution des UNSR, die auf die spezifischen Auswirkungen von Konflikten auf Frauen und Mädchen eingeht. Sie fordert die Einbeziehung einer Geschlechterperspektive in allen Konflikt- und Post-Konfliktphasen sowie den Schutz von Frauen in Konfliktsituationen und die Verhinderung von geschlechtsspezifischer oder sexualisierter Gewalt. Außerdem ruft sie zur Beteiligung von Frauen in allen Phasen von friedensschaffenden und friedenserhaltenden Prozessen auf.

Dank Resolution 1325 wird die Beteiligung von Frauen an Friedensprozessen endlich als entscheidend für die gewaltfreie Transformation und Beendigung von Konflikten anerkannt. Die Beteiligung von Frauen trägt dazu bei, die enge Sicherheitsdefinition als Abwesenheit von Gewalt um die Erfüllung sozioökonomischer Bedürfnisse zu erweitern. Diese sind ein entscheidender Bestandteil eines lang anhaltenden und stabilen Friedens. Kurz gesagt: No Women – No Peace.

Anlässlich des 20. Jahrestages der Verabschiedung dieser wegweisenden Resolution will diese online-Diskussionsveranstaltung das bereits Erreichte würdigen, aber auch einen Blick in die Zukunft werfen. Was steht noch an, um die Einbeziehung von Geschlechterperspektiven und die Beteiligung von Frauen in allen Konfliktphasen zu erreichen?  

Zugleich veröffentlicht die Heinrich-Böll-Stiftung auch ein Web-Dossier mit den Porträts beeindruckender Frauen aus 20 verschiedenen Ländern, die sich für Frieden und Sicherheit in der Welt einsetzen.

Programm

15:00-15:10  Einführung, Barbara Unmüßig, Vorstand, Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin

15:10-16:00  Diskussion

  • Noma-russia Bonase, Nationale Koordinatorin (“Khulumani”), Johannesburg
  • Mozn Hassan, Gründerin (Nazra for Feminist Studies), Kairo
  • Clare Hutchinson, Sonderbeauftragte für Frauen, Frieden und Sicherheit  (NATO), Brüssel
  • Hannah Neumann, Mitglied des Europäischen Parlaments (The Greens/EFA), Brüssel

Moderation: Anna Schwarz, Leiterin des Programm Globale Transformationen, Heinrich-Böll-Stiftung European Union, Brüssel

16:00-16:30    Q&A

Sprachen: Englisch und Deutsch (Simultanübersetzung)

Registrieren Sie sich hier vor dem 23. Oktober 2020.

 

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an Anna Trzcinska.