- Donnerstag, 24. Februar 2005 17.00 – 19.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Nuclear North Korea?
What we can know and what we can’t know
Mit <b>Dr. Thomas B. Cochran</b>,
<br>Nuclear Program Director, Natural
Resources Defence Coucil (NRDC),
Washington
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Gastgeber und Moderation: <br>
Sascha Müller-Kraenner, <br>
Heinrich-Böll-Stiftung <br>
Otfried Nassauer, <br>
Berliner Informationszentrum für
Transatlantische Sicherheit
<br><br>
Nordkorea hat sich vor einigen Tagen
selbst zur Nuklearmacht erklärt. Wird
damit ein jahrealtes Gerücht zur traurigen
Gewissheit? Oder wird Südkorea mit seiner
Einschätzung Recht behalten, dass sein
nördlicher Nachbar nur blufft? Wie
gefährlich muss man eigentlich Nordkorea,
einen weitgehend isolierten und sich selbst
abschottenden Staat einschätzen? Wie
groß ist die Gefahr, dass es zwischen
Nordkorea und den USA zu einer
militärischen Auseinandersetzung kommt?
<br><br>
Thomas B. Cochran und seine Kollegen bei
NRDC haben Hunderte kommerziell
verfügbarer Satellitenphotos ausgewertet
und die Ergebnisse in einer Präsentation
zusammengefasst. Mit ihrer Arbeit zeigen
sie auf, wie genau und qualifiziert auch
zivilgesellschaftliche, also Nichtregierungs
organisationen das militärische Potenzial
als Risiko eingestufter Staaten beurteilen
können. <br><br>
Thomas B. Cochran ist Leiter des
Nuklearprogramms des Natural Resources
Defense Councils in Washington und
beschäftigt sich seit Jahren mit dem
nordkoreanischen Nuklearprogramm. Er ist
Physiker und bereits seit 1973 für NRDC
tätig. Unter anderem initiierte er das
weltweit anerkannte „Nuclear Weapons
Databook Projekt“, den kooperativen
amerikanisch-sowjetischen Nachweis der
seismischen Überprüfbarkeit eines
Atomwaffenteststopps und berät in
verschiedenen Funktionen das US-
Energieministerium.<br><br>
Möglicherweise nimmt auch Hans
Kristensen, Autor der jüngsten Studie des
NRDC, an dieser Veranstaltung teil. Sie
machte Schlagzeilen, weil sie belegt, dass
in Europa heute noch weit mehr
Nuklearwaffen gelagert werden als bislang
angenommen. <br><br>
Die Veranstaltung findet in englischer
Sprache statt. Ein kleiner Imbiss steht
nach der Veranstaltung bereit.
- Veranstalter*in
- Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin