- Mittwoch, 06. Februar 2013 18.30 – 20.30 Uhr In meinem Kalender speichern
Obamas 2. Amtszeit - Noch Platz für Europa in Amerika?
Podiumsdiskussion
Die personelle Neuaufstellung, die Präsident Obama in seinem Regierungsteam vorgenommen hat, betrifft vor allem drei Ressorts, die für uns Europäerinnen und Europäer von besonderer Bedeutung sind: Außenpolitik, Finanzpolitik und Verteidigung. Was bedeuten die neuen Amtsträger für Europa? Müssen wir uns auf Veränderungen in der US-Politik gegenüber Europa einstellen? Wenn ja: auf welche? Und: Spielt Europa überhaupt noch eine Rolle in Obamas politischen Prioritäten?
Während die Europäer weiterhin um eine gemeinsame Außenpolitik ringen und sich zugleich über den eigenen Bedeutungsverlust in den Augen der US-Amerikaner beklagen, offenbart ein öffentlich gewordener Geheimappell des US-Außenministeriums die inzwischen veränderten Erwartungen an die transatlantischen Verbündeten der `alten Welt`. Darin fordern die USA eine Verstärkung der Zusammenarbeit zwischen Europa und den USA mit Blick auf die pazifische Region: politisch, wirtschaftlich sowie militärisch. Das Dokument zeigt deutlich: Washington schaut stärker in Richtung Asien, erwartet aber zugleich ein größeres Engagement Europas.
Christoph von Marschall wird aus dem Zentrum der US-amerikanischen Administration einen Ausblick auf die sich abzeichnende US-Außenpolitik in der zweiten Amtszeit Obamas werfen. Sylke Tempel wird ihre Einschätzung der neuen Situation vor dem Hintergrund der bisherigen europäischen Erfahrungen geben. Was ist dran an den gegenseitigen Wahrnehmungen und Beobachtungen? Sind wir Europäer/innen den Herausforderungen gewachsen, vor die uns die außenpolitische Neupositionierung der USA stellt?
Wir laden Sie herzlich ein, diese Diskussion mit uns zu führen.
Während die Europäer weiterhin um eine gemeinsame Außenpolitik ringen und sich zugleich über den eigenen Bedeutungsverlust in den Augen der US-Amerikaner beklagen, offenbart ein öffentlich gewordener Geheimappell des US-Außenministeriums die inzwischen veränderten Erwartungen an die transatlantischen Verbündeten der `alten Welt`. Darin fordern die USA eine Verstärkung der Zusammenarbeit zwischen Europa und den USA mit Blick auf die pazifische Region: politisch, wirtschaftlich sowie militärisch. Das Dokument zeigt deutlich: Washington schaut stärker in Richtung Asien, erwartet aber zugleich ein größeres Engagement Europas.
Christoph von Marschall wird aus dem Zentrum der US-amerikanischen Administration einen Ausblick auf die sich abzeichnende US-Außenpolitik in der zweiten Amtszeit Obamas werfen. Sylke Tempel wird ihre Einschätzung der neuen Situation vor dem Hintergrund der bisherigen europäischen Erfahrungen geben. Was ist dran an den gegenseitigen Wahrnehmungen und Beobachtungen? Sind wir Europäer/innen den Herausforderungen gewachsen, vor die uns die außenpolitische Neupositionierung der USA stellt?
Wir laden Sie herzlich ein, diese Diskussion mit uns zu führen.
- Veranstalter*in
- Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin