- Mittwoch, 12. Dezember 2012 20.00 – 22.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Odysseus.Krieg.Entzug
Eine theatrale Performance unter ärztlicher Aufsicht
Odysseus ist vielleicht einer der ersten Kriegsdienstverweigerer der klassischen Weltliteratur. Sein Versuch, dem Militäreinsatz bei der Eroberung von Troja zu entkommen, ist erfolglos - stattdessen bleibt ihm die zweifelhafte Ehre, die entscheidende Kriegsstrategie zu entwickeln, die zehn Jahre
Belagerungszustand und Krieg mit einem Sieg für die Griechen beendet. Odysseus Geschichte, die aus vielen Binnengeschichten besteht, ist ein Geflecht aus Verdrängung, Aufarbeitung und Identitätssuche - hat Homer die erste posttraumatische Störung der Weltliteratur beschrieben?
Das interdisziplinäre Projekt „Odysseus.Krieg.Entzug“ schlägt eine Brücke zwischen Wissenschaft und Kunst. Das Stück ist angelegt als Collage aus Originaltext, Fiktion sowie Textmaterial aus Wissenschaft und aktuellen Nachrichten, angereichert durch Sounds, Videoprojektionen sowie Musik des griechischen Komponisten Giorgos Kyriakakis. Begleitend diskutieren Ärzte und Wissenschaftler Berührungspunkte und Unterschiede zu heutigen Bewältigungsstrategien traumatischer Erlebnisse. Auf diese Weise entsteht eine ganz eigene Lesart des antiken Epos.
ODYSSEUS. KRIEG. ENTZUG bildet den Auftakt des Langzeitprojektes „Odyssee“, das nach der Premiere in der Heinrich-Böll-Stiftung im kommenden Jahr in mehreren Einzelepisoden an verschiedenen Spielorten weiterentwickelt wird.
Trailer zu `Odysseus.Krieg.Entzug`
Belagerungszustand und Krieg mit einem Sieg für die Griechen beendet. Odysseus Geschichte, die aus vielen Binnengeschichten besteht, ist ein Geflecht aus Verdrängung, Aufarbeitung und Identitätssuche - hat Homer die erste posttraumatische Störung der Weltliteratur beschrieben?
Das interdisziplinäre Projekt „Odysseus.Krieg.Entzug“ schlägt eine Brücke zwischen Wissenschaft und Kunst. Das Stück ist angelegt als Collage aus Originaltext, Fiktion sowie Textmaterial aus Wissenschaft und aktuellen Nachrichten, angereichert durch Sounds, Videoprojektionen sowie Musik des griechischen Komponisten Giorgos Kyriakakis. Begleitend diskutieren Ärzte und Wissenschaftler Berührungspunkte und Unterschiede zu heutigen Bewältigungsstrategien traumatischer Erlebnisse. Auf diese Weise entsteht eine ganz eigene Lesart des antiken Epos.
ODYSSEUS. KRIEG. ENTZUG bildet den Auftakt des Langzeitprojektes „Odyssee“, das nach der Premiere in der Heinrich-Böll-Stiftung im kommenden Jahr in mehreren Einzelepisoden an verschiedenen Spielorten weiterentwickelt wird.
- Veranstalter*in
- Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin