- Dienstag, 29. Juni 2004 19.30 – 22.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Opfer des politischen Terrors in der Sowjetunion
<b>Einladung zur Podiumsdiskussion und
Präsentation der
CD-ROM „Opfer des politischen Terrors in
der UdSSR“</b><br><br>
Seit über 15 Jahren versucht die
internationale Gesellschaft Memorial den
Opfern des politischen Terrors in der
ehemaligen Sowjetunion ihre Namen
wiederzugeben. Nun wird das Ergebnis
dieser Arbeit in Form einer CD-ROM
präsentiert: Eine Datenbank mit
Informationen über Opfer politischer
Verfolgung aus 62 russischen Regionen,
aus Kasachstan, Usbekistan und der
Ukraine. Darin über 1.300.000 Namen von
Repressierten.
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Darüber hinaus dokumentiert Memorial im
Faksimile die „Stalinschen
Erschießungslisten“, die durch Stalins
eigene Unterschrift die direkte Beteiligung
der Partei- und Staatsführung an der
Organisation des Terrors belegen.
Nachschlagewerke über die Struktur des
GULAGs und die Führungskader des KGB-
Vorläufers NKWD,
Dokumentensammlungen zur Geschichte
von WTscheKa-OGPU-NKWD-KGB und des
GULAGs, eine Karte des GULAGs, die
Geschichte der Rehabilitierung und eine
Beschreibung von Gedenkstätten auf dem
Gebiet der früheren Sowjetunion
vervollständigen diese einmalige
Sammlung.<br><br>
Hauptziel der momentan nur auf Russisch
verfügbaren CD-ROM ist es, Verwandten
bei der Suche nach dem Schicksal ihrer
Angehörigen zu helfen. Zudem
dokumentiert sie eindrucksvoll die Gefahr
unkontrollierter staatlicher Macht für die
Gesellschaft und jeden einzelnen
Menschen.
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Mit: Arsenij Roginskij
(Vorsitzender „Memorial“), Marija
Ordschinikidse (Pressesprecherin „Offenes
Russland“), Jelena Schemkowa
(Geschäftsführerin „Memorial“)
<br> Moderation: Jens Siegert (Leiter
Länderbüro Russland der Heinrich-Böll-
Stiftung
- Veranstalter*in
- Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin