Diskussion
- Dienstag, 10. Februar 2015 20.00 – 22.00 Uhr In meinem Kalender speichern
"Pegida" und (die) Sachsen
Thesen zur Analyse einer rechten Bewegung
Was ist denn bei Euch los? Mit dieser Frage werden derzeit viele Sachsen und Sächsinnen konfrontiert. Dahinter steckt oft die Fassungslosigkeit über die montäglichen «PEGIDA»-Aufmärsche. In der Tat fragen sich auch viele sächsischen Bürger_innen: Wieso findet diese Bewegung in ihrem Bundesland und vor allem in Dresden so viel Zustimmung? Warum gerät gerade hier «der Islam» und das Menschenrecht Asyl derart ins Visier massiver Feindseligkeit? Was bedeuten diese Entwicklungen für die hier lebenden Migrant_innen?
Die Antworten darauf sind inzwischen zahlreich und setzen an verschiedenen Enden des Phänomens an.
Mit unseren Gästen diskutieren wir, auf welchem Humus das rechtspopulistische Gedankengut der PEGIDA-Bewegung in Sachsen gedeiht - und was sich im Freistaat für die Entwicklung einer offenen, pluralistischen Gesellschaft ändern müsste.
Unsere Gäste:
Michael Lühmann, Politikwissenschaftler und Historiker, Göttinger Institut für Demokratieforschung
Andrea Hübler, Beraterin für Betroffene rechtsmotivierter Gewalt bei der RAA Opferberatung Dresden
Khaldun Al Saadi, Projektkoordinator der Jungen Islam Konferenz Berlin
Ort: Haus der Kirche, Hauptstraße 23, Dresden
Eintritt frei
Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die nazistischen Parteien oder Organisationen angehören, der nazistischen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.
Der Veranstaltungsraum ist rollstuhlgerecht zu erreichen.
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- Veranstalter*in
- Landesstiftung Sachsen (Weiterdenken)