Online-Diskussion Mittwoch, 11. November 2020

Perspektivlos, entrechtet und nahezu vergessen – Geflüchtete an den EU-Außengrenzen

Gespräch im Rahmen der Asylinitiativenkonferenz 2020

Urheber/in: Jametlene Reskp. Creative Commons License LogoDieses Bild steht unter einer Creative Commons License.
Datum, Uhrzeit
Mi., 11. Nov. 2020,
19.01 – 21.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Adresse
▶ Online-Veranstaltung

Veranstalter/in
Landesstiftung Sachsen (Weiterdenken)

Die Corona-Pandemie hat die Not von Geflüchteten an den europäischen Außengrenzen vergrößert. Unabhängig von der Route nach Europa ist die Lage für Geflüchtete verheerend. Menschenrechtsakti- vist*innen stellen Push-Backs, Gewalt und andere Menschenrechtsverletzungen fest. Während es die Zustände auf dem Mittelmeer und in den Lagern am Mittelmeer immerhin in die Medien schaffen - der gesellschaftliche Aufschrei kam allerdings erst mit dem Brand in Moria -, bekommt die Not von Geflüchteten in der Balkanregion kaum Aufmerksamkeit. Auch hier wird das Flüchtlingsrecht nahezu täglich gebrochen.

Im Gespräch wollen wir uns die aktuelle Situation an den europäischen Außengrenzen anschauen. Wie hat Corona die Situation von Geflüchteten weiter verschärft? Wie sollte die EU mit der abstrakten Angst vor irregulärer Migration verschiedenster europäischer Staaten umgehen? Wie könnte eine realistische Vision einer humanitären Flüchtlingspolitik aussehen?

Mit:
Sascha Schießl
// Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V.
Ramona Lenz // medico international e.V.

Zeit: 11. November 2020 // 19:00 bis 21:00 Uhr
Ort: Livestream

Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Der Link zur Veranstaltung wird am 11. November über die sozialen Kanäle der Kooperationspartner verbreitet.

Die Veranstaltung finden im Rahmen der Asylinitiativenkonferenz 2020 statt.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen dem Sächsischen Flüchtlingsrat e.V., dem Kulturbüro Sachsen e.V., dem Paritätischen Wohlfahrtsverband Sachsen und Weiterdenken – Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen e.V.

Wir danken der Rosa Luxemburg Stiftung, der Amadeu Antonio Stiftung, der UNO-Flüchtlingshilfe und der Bundeszentrale für politische Bildung für ihre freundlichen Unterstützung.

Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalt.

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