Online-Diskussion
- Dienstag, 16. Juni 2026 19.00 – 20.30 Uhr In meinem Kalender speichern
Philosoph Rainer Mühlhoff über Künstliche Intelligenz und Faschismus
Teil 4 der Reihe "Algorithmus & Alltag – KI verstehen, nutzen, hinterfragen"
Künstliche Intelligenz begegnet uns inzwischen überall: in sozialen Medien, Suchmaschinen, Behörden, Werbung oder am Arbeitsplatz. Große Tech-Konzerne versprechen uns dabei KI oft als Allheilmittel: effizienter arbeiten, bessere Entscheidungen treffen, Probleme schneller lösen. Doch welche Interessen prägen die Entwicklung dieser Technologien? Denn eins ist klar: Hinter den Versprechen stecken immer mehr Macht und Kontrolle bei wenigen Unternehmen. Und eine gefährliche Ideologie: Die Vorstellung, dass Gesellschaften am besten ohne Demokratie funktionieren.
Darüber sprechen wir mit dem Philosophen und Mathematiker Rainer Mühlhoff. In seinem neuen Buch „KI und der neue Faschismus“ deckt er auf, warum der aktuelle KI-Boom nicht nur eine technische Entwicklung ist, sondern auch eine politische Frage. Mühlhoff beschreibt, wie eng Technologie, Macht und politische Ideologien heute miteinander verbunden sind – und warum demokratische Werte dabei zunehmend unter Druck geraten.
Im Gespräch geht es um den Einfluss des Silicon Valley, um autoritäre Tendenzen im digitalen Kapitalismus und wie wir KI kritisch verstehen und demokratisch mitgestalten können.
Rainer Mühlhoff ist Philosoph und Mathematiker. Er ist Professor für Ethik der Künstlichen Intelligenz an der Universität Osnabrück und Autor der Buchs "Künstliche Intelligenz und der neue Faschismus"
Moderation: Petra Zivkovic: Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg
Um Anmeldung wird gebeten
Zielgruppe: Die Veranstaltung richtet sich an politisch Interessierte, die die globalen Machtverhältnisse der Digitalisierung besser verstehen und sich eine fundierte und kritische Perspektive auf die digitale Transformation erarbeiten möchten.
Weitere Veranstaltung der Reihe:
9. Juli 2026
Präsenz-Lesung: Ingo Dachwitz mit seinem Buch "Digitaler Kolonialismus"
Eine Kooperation mit der AKTIVOLI-FreiwilligenAkademie.
Die FreiwilligenAkademie ist ein Projekt des AKTIVOLI-Landesnetzwerks Hamburg e.V.. Sie hat das Ziel Freiwilligen in und um Hamburg einen guten Überblick über Fortbildungsangebote zu bieten und freiwilliges Engagement zu fördern.
Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg
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