- Sonntag, 15. Juli 2007 11.00 – 16.30 Uhr In meinem Kalender speichern
Pierre Bourdieu, Visual Sociology and Anthropology
Symposium - Teil 2
Symposium:
Representations of the „Other“.
The Visual Anthropology of Pierre Bourdieu
Teil 2: Pierre Bourdieu, Visual Sociology and Anthropo
Die Theorien und Praxisformen des französischen Soziologen und Ethnologen Pierre Bourdieu werden seit den 1980er Jahren verstärkt in der Kunstwelt rezipiert. Manche seiner Begriffe, wie etwa Habitus, Feld oder symbolisches Kapital, sind mittlerweile zu einem festen Bestandteil des Kunstdiskurses geworden. Dennoch blieben die Bezüge auf Bourdieu eher punktuell. Eine eingehendere Auseinandersetzung mit seinem kunsttheoretischen Zugang, seiner relationalen Philosophie oder auch seiner visuellen Soziologie aus der Perspektive des künstlerischen Feldes steht bislang noch aus. Zwar wurden Bourdieus Analysen des literarischen Feldes und, allgemeiner gefasst, seine Soziologie der kulturellen Produktion, in den Sozialwissenschaften in jüngerer Zeit breit diskutiert, die Relevanz seiner Arbeit für die bildende Kunst und insbesondere für ihre zeitgenössischen Entwicklungen und Diskurse blieb dabei jedoch fast gänzlich ausgespart.
Das Symposium „Representations of the ‘Other’. The Visual Anthropology of Pierre Bourdieu“ sucht fünf Jahre nach dem Tod Bourdieus diese Lücke zu schließen. Eingeladen wurden KünstlerInnen, KuratorInnen und TheoretikerInnen, die mit und über Bourdieu gearbeitet haben. Ihre Beiträge werden sich auf Themenfelder wie „Die Theorie der Praxis und die Praxis der Theorie“, „Entwicklungstendenzen und Wandel des künstlerischen Feldes“, „Symbolische Macht und die Politik der Bilder“, „Die Rezeption der Kunst“ oder „Dokumentarismus und visuelle Soziologie“ beziehen.
Die Tagung richtet den Blick sowohl auf die theoretischen Auseinandersetzungen mit Bourdieus strukturalistischem Konstruktivismus, die auf den Gebieten der Kunstgeschichte, der Kunstsoziologie, der Philosophie, der Ethnologie, den Cultural Studies und der Kunsttheorie geführt wurden, als auch auf die vielfältigen Berührungspunkte und Kooperationen Bourdieus mit Künstlerinnen und Künstlern.
Mit:
Franz Schultheis (Genf)
Olivier Christin (Paris)
Nirmal Puwar (London)
Helmut Draxler (Berlin / Stuttgart)
Konzept: Beatrice von Bismarck, Ulf Wuggenig
Programm (PDF)
The Visual Anthropology of Pierre Bourdieu
Teil 2: Pierre Bourdieu, Visual Sociology and Anthropo
Die Theorien und Praxisformen des französischen Soziologen und Ethnologen Pierre Bourdieu werden seit den 1980er Jahren verstärkt in der Kunstwelt rezipiert. Manche seiner Begriffe, wie etwa Habitus, Feld oder symbolisches Kapital, sind mittlerweile zu einem festen Bestandteil des Kunstdiskurses geworden. Dennoch blieben die Bezüge auf Bourdieu eher punktuell. Eine eingehendere Auseinandersetzung mit seinem kunsttheoretischen Zugang, seiner relationalen Philosophie oder auch seiner visuellen Soziologie aus der Perspektive des künstlerischen Feldes steht bislang noch aus. Zwar wurden Bourdieus Analysen des literarischen Feldes und, allgemeiner gefasst, seine Soziologie der kulturellen Produktion, in den Sozialwissenschaften in jüngerer Zeit breit diskutiert, die Relevanz seiner Arbeit für die bildende Kunst und insbesondere für ihre zeitgenössischen Entwicklungen und Diskurse blieb dabei jedoch fast gänzlich ausgespart.
Das Symposium „Representations of the ‘Other’. The Visual Anthropology of Pierre Bourdieu“ sucht fünf Jahre nach dem Tod Bourdieus diese Lücke zu schließen. Eingeladen wurden KünstlerInnen, KuratorInnen und TheoretikerInnen, die mit und über Bourdieu gearbeitet haben. Ihre Beiträge werden sich auf Themenfelder wie „Die Theorie der Praxis und die Praxis der Theorie“, „Entwicklungstendenzen und Wandel des künstlerischen Feldes“, „Symbolische Macht und die Politik der Bilder“, „Die Rezeption der Kunst“ oder „Dokumentarismus und visuelle Soziologie“ beziehen.
Die Tagung richtet den Blick sowohl auf die theoretischen Auseinandersetzungen mit Bourdieus strukturalistischem Konstruktivismus, die auf den Gebieten der Kunstgeschichte, der Kunstsoziologie, der Philosophie, der Ethnologie, den Cultural Studies und der Kunsttheorie geführt wurden, als auch auf die vielfältigen Berührungspunkte und Kooperationen Bourdieus mit Künstlerinnen und Künstlern.
Mit:
Franz Schultheis (Genf)
Olivier Christin (Paris)
Nirmal Puwar (London)
Helmut Draxler (Berlin / Stuttgart)
Konzept: Beatrice von Bismarck, Ulf Wuggenig
- Veranstalter*in
- Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin