- Freitag, 11. Mai 2007 19.00 – 21.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Podiumsdiskussion: “Antisemitismus“ in der Arabischen Welt
Die Veranstaltung will auf die Problematik antisemitischer Tendenzen in der arabischen Welt aufmerksam machen und dieses Phänomen in seinen sozio-politischen Kontext einordnen. Inwieweit lässt sich der europäisch geprägte Begriff des Antisemitismus auf arabische Gesellschaften übertragen?
Während in Europa die Erblast des Holocaust nach wie vor präsent ist und den Umgang mit antisemitischem Gedankengut bestimmt, haben arabische Gesellschaften einen anderen Erfahrungshintergrund. Die Palästinenser und ihre arabischen Verbündeten erleben sich als Opfer im Kampf gegen einen militärisch überlegenen Gegner Israel.
In diesem Zusammenhang soll auch die arabische Perspektive auf Hitler als Held erörtert werden sowie die politische Funktion der Verbreitung antisemitischer Parolen in der arabischen Öffentlichkeit.
Für die Entwicklung von wirksamen politischen Strategien gegen Antisemitismus ist es wichtig, dass sich Akteure mit den Phänomenen und den Kontexten auskennen. Insbesondere Faktoren wie dem kolonialem Erbe, dem Nah-Ost-Konflikt, der unterschiedlichen Rezeption antisemitischer Schriften sowie weiterführend der Duldung oder Förderung antisemitischer Parolen gelten die Aufmerksamkeit des Workshops. Hauptanliegen des Workshops ist es dabei eine fundierte Begriffsbestimmung des Phänomens „Antisemitismus“ im arabischen Raum zu fördern.
Eurient möchte durch ein möglichst breites Spektrum von Redebeiträgen polarisieren, um einen angeregten Meinungsaustausch zu fördern. Das Tagesseminar richtet sich vorrangig an engagierte Repräsentanten von Nichtregierungsorganisationen, die als Multiplikatoren im Bereich `Dialog mit der arabischen Welt` und `Dialog mit Israel` bzw. zum Antisemitismus arbeiten. Die öffentliche Podiumsdiskussion richtet sich nicht nur an Studenten sondern auch an Interessierte aus dem nicht-universitären Bereich.
mit:
Dr. Omar Kamil
Simon-Dubnow-Institut
Walid Abd al-Gawad
hat an der Universität Leipzig zum Thema der arabischen Übersetzung von „Mein Kampf“ gearbeitet
Dr. Jochen Müller
Islamwissenschaftler
Für die Entwicklung von wirksamen politischen Strategien gegen Antisemitismus ist es wichtig, dass sich Akteure mit den Phänomenen und den Kontexten auskennen. Insbesondere Faktoren wie dem kolonialem Erbe, dem Nah-Ost-Konflikt, der unterschiedlichen Rezeption antisemitischer Schriften sowie weiterführend der Duldung oder Förderung antisemitischer Parolen gelten die Aufmerksamkeit des Workshops. Hauptanliegen des Workshops ist es dabei eine fundierte Begriffsbestimmung des Phänomens „Antisemitismus“ im arabischen Raum zu fördern.
Eurient möchte durch ein möglichst breites Spektrum von Redebeiträgen polarisieren, um einen angeregten Meinungsaustausch zu fördern. Das Tagesseminar richtet sich vorrangig an engagierte Repräsentanten von Nichtregierungsorganisationen, die als Multiplikatoren im Bereich `Dialog mit der arabischen Welt` und `Dialog mit Israel` bzw. zum Antisemitismus arbeiten. Die öffentliche Podiumsdiskussion richtet sich nicht nur an Studenten sondern auch an Interessierte aus dem nicht-universitären Bereich.
mit:
Dr. Omar Kamil
Simon-Dubnow-Institut
Walid Abd al-Gawad
hat an der Universität Leipzig zum Thema der arabischen Übersetzung von „Mein Kampf“ gearbeitet
Dr. Jochen Müller
Islamwissenschaftler