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Donnerstag, 01. Oktober 2026 19.00 – 20.30 Uhr In meinem Kalender speichern

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Politische Polarisierung und die US-Zwischenwahlen: Im Gespräch mit Liliana Mason

Im Vorfeld der Zwischenwahlen in den USA spricht Lilliana Mason, renommierte Politikwissenschaftlerin und Expertin für politische Polarisierung, über die tiefen Spaltungen in der heutigen Politik. Diese sind sowohl auf unterschiedliche politische Visionen für die Gesellschaft als auch identitären Zugehörigkeiten zurückzuführen. Warum haben sich die politischen Fronten so verhärtet und warum berührt das Thema so viele Menschen emotional? Inwiefern beeinflussen Klasse, Geschlecht, ethnische Zugehörigkeit, Alter und geografische Herkunft die politischen Präferenzen und Loyalitäten eines Einzelnen? Können diese Meinungsverschiedenheiten in einen produktiven demokratischen Prozess überführt werden – und wann bergen sie die Gefahr von Entfremdung, Zynismus oder gar Gewalt? Diese Fragen werden in einer Zeit extremer politischer Polarisierung und sich etablierender rechtspopulistischer Bewegungen brisanter und dringlicher denn je. Die bevorstehenden Kongresswahlen in den USA sowie die Landtags- und Kommunalwahlen in Deutschland bieten einen passenden Anlass, um diese Entwicklungen tiefgehend und differenziert zu beleuchten.

In Diskussion mit Joshua Yaffa, Journalist beim „New Yorker“ und Writer-in-Residence am Bard College Berlin, wird Mason über ihre Forschung und deren Schlussfolgerungen für demokratische Gesellschaften im transatlantischen Kontext sprechen, sowohl in den Vereinigten Staaten als auch in Europa.

Mit:

  • Lilliana Mason, SNF-Agora-Institut-Professorin für Politikwissenschaft an der Johns Hopkins University.

Moderation: Joshua Yaffa, Writer-in-Residence am Bard College Berlin und Autor bei The New Yorker.

Im Anschluss an die Diskussion findet eine Fragerunde statt.

 


Lilliana Mason ist SNF-Agora-Institutsprofessorin für Politikwissenschaft an der Johns Hopkins University, wo sie die Leitung des „Democracy and Division Lab“ innehat. Sie ist Autorin des Buches „Uncivil Agreement: How Politics Became Our Identity“ und Mitautorin von „Radical American Partisanship: Mapping Violent Hostility, Its Causes, and the Consequences for Democracy“. Sie hat Forschungsergebnisse zu parteipolitischer Identität und politischer Gewalt in Fachzeitschriften wie der „American Political Science Review“, dem „American Journal of Political Science“ und dem „Journal of Politics“ veröffentlicht. 

Joshua Yaffa ist der erste Writer-in-Residence am Bard College Berlin. Er ist Autor für The New Yorker und Verfasser des Buches „Between Two Fires: Truth, Ambition, and Compromise in Putin’s Russia“, das 2021 mit dem Orwell-Preis ausgezeichnet wurde. 


Diese Veranstaltung ist Teil der Reihe „Writing Democracy: Stories, Ideas, and Arguments On and Off the Page” des Bard College Berlin und der Heinrich-Böll-Stiftung. Die Reihe bringt prominente Journalist*innen und Schriftsteller*innen mit einem breiten Publikum in Berlin und darüber hinaus ins Gespräch. Im Zentrum stehen aktuelle gesellschaftliche und politische Fragen, die aus literarischer und journalistischer Perspektive transatlantisch diskutiert werden. Ziel ist es, die transatlantischen Beziehungen in einer herausfordernden Zeit zu stärken.

Zeitzone
MESZ
Adresse
Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin
Schumannstr. 8
10117 Berlin

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Veranstalter*in
Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin
Sprache
Deutsch
Englisch
Livestream
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Teilnahme vor Ort im Konferenzzentrum der Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstr. 8, 10117 Berlin

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