

Online-Veranstaltung
- Donnerstag, 11. Mai 2023 11.00 – 13.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Politisches Framing als Mittel der Bedrohung
aus der Reihe: Politisches Engagement an Grenzen
Es ist nichts neues, dass Begriffe und Bezeichnungen bestimmte Bilder erzeugen und dadurch Meinungen, Diskussionen und politische Debatten prägen. Diese Strategie wird Framing genannt. Framing bedeutet also die Herausstellung eines bestimmten Aspektes eines komplexen Themas. Diese können sehr mächtig werden und reproduzieren in öffentlichen Diskussionen oftmals einseitige oder diskriminierende Bilder, wie „Schleuserbande“, „Klima-Terrorist*innen“ oder „illegale Migrant*innen“.
Wir möchten einerseits erfahren, wohin das gezielte Framing der Illegalisierung und Kriminalisierung geführt hat und andererseits diskutieren, wo Momente des Empowerments und der Gegenstrategien liegen.
Gäste
Thomas Laschyk – Gründer der Volksverpetzer, Augsburg
Sonja Collison – Neue Deutsche Medienmachende, Hamburg
Moderation: Dîlan Sina Balhan – Juristin, Antirassismustrainerin, Hamburg
Die Veranstaltung findet online statt. Wir bitten um Anmeldung
Zum Hintergrund der Veranstaltungsreihe
Ziviles Engagement an Grenzen
Umfragen und Forschungen belegen, dass zivilgesellschaftliches Engagement zunimmt. Dies tritt an politischen Konfliktfeldern besonders sichtbar zutage, die sich in bewegten Zeiten häufig gegenseitig bedingen und verschärfen. Die Solidarität mit Geflüchteten und der Klimaaktivismus sind dafür prominente Beispiele. Wo steht zivilgesellschaftliches Engagement nach Jahrzehnten der Diskussionen und Kämpfe aktuell? Welche Kontinuitäten gibt es? Wo liegen Momente des Empowerments für Engagierte und ihre Verbündeten? Dieses Thema wollen wir an zwei drängenden politischen Feldern diskutieren, für die bis heute keine Lösungen gefunden sind und die gleichzeitig unmittelbar miteinander zusammenhängen: der europäischen Grenzpolitik und der Klimakrise.
Weitere Termine der Reihe
Das Recht, sich einzumischen
Ziviles Engagement und Kriminialisierung
Mo. 12.06 / 11-13 Uhr / Online
Eine Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg in Kooperatontion mit der Diakonie Hamburg
Wir bemühen uns, unsere Angebote inklusiv und so barrierearm wie möglich zu gestalten. Sollten Sie Unterstützungsbedarf haben, wie z.B. Gebärdensprache, sprechen Sie uns gerne an!
Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.
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- Veranstalter*in
- Landesstiftung Hamburg
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- Teilnahmegebühren
- Die Teilnahme ist kostenlos