- Montag, 27. April 2009 19.30 – 22.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Prekäre Kreative?
Kulturwirtschaft in Leipzig zwischen Anerkennung und Ökonomisierung
Das Thema Kulturwirtschaft hat in den vergangenen Jahren zunehmend an Beachtung gewonnen. Die Kultur- und Kreativwirtschaft ist eine Branche mit enormem Potenzial. In den Großstädten und Ballungsräumen ist Kreativwirtschaft schon fast eine Zauberformel für Wachstum, Beschäftigung und ein blühendes Stadtleben. Kulturwirtschaft gilt als Wachstumsbranche in einer sich stark verändernden Ökonomie, von der nicht zuletzt neue Impulse für den Arbeitsmarkt erwartet werden. Die von zahlreichen Bundesländern in Auftrag gegebenen Kulturwirtschaftsberichte dokumentieren diesen Trend und die damit verbundenen Erwartungen. Zugleich zeigt sich aber auch, dass mit dem Begriff der Kulturwirtschaft viele offene Fragen verbunden sind. Wie sieht die Beziehung zwischen Kultur und Kreativität und Wirtschaft aus? Wie funktioniert diese Kulturwirtschaft? Wie ist das Verhältnis zwischen einer höheren Wertschätzung der Kultur in Ökonomie und Politik und der damit verbundenen Ökonomisierung von Kreativität und Kultur? Wie sehen die KünstlerInnen ihre eigene Branche und die Kreativen ihre oft prekären Arbeitsbedingungen? Welche Rahmenbedingungen sind für sie wichtig? Wo liegen die Potenziale, wo die Risiken dieses Konzeptes?
Dazu diskutieren: Sylvia Hustedt, Geschäftsführerin des Gründerzentrum Kulturwirtschaft. Das Gründerzentrum Kulturwirtschaft versteht sich als Brücke zwischen Kunst und Wirtschaft. Mit seinem speziell entwickelten Beratungsprogramm geht es dem GründerZentrum Kulturwirtschaft darum, die vielfältigen Potentiale in der Kultur- und Kreativwirtschaft zu bergen und zu verstärken.
Alexandrea Manske, Dr. phil, ist Soziologin und Politikwissenschaftlerin, Schwerpunkt ihrer Forschung und Publikationen sind der Wandel der Arbeitsgesellschaft und ihrer Ungleichheitskonfigurationen, Urbane Kreativmilieus und Geschlechterforschung.
Moderation:
Prof. Ulrich Bröckling, Soziologe, bis Frühjahr 2009 Professor für Ethik, Politik, Rhetorik an der Uni Leipzig und seit April 2009 Professor für soziologische Theorie an der Uni Halle.
Dazu diskutieren: Sylvia Hustedt, Geschäftsführerin des Gründerzentrum Kulturwirtschaft. Das Gründerzentrum Kulturwirtschaft versteht sich als Brücke zwischen Kunst und Wirtschaft. Mit seinem speziell entwickelten Beratungsprogramm geht es dem GründerZentrum Kulturwirtschaft darum, die vielfältigen Potentiale in der Kultur- und Kreativwirtschaft zu bergen und zu verstärken.
Alexandrea Manske, Dr. phil, ist Soziologin und Politikwissenschaftlerin, Schwerpunkt ihrer Forschung und Publikationen sind der Wandel der Arbeitsgesellschaft und ihrer Ungleichheitskonfigurationen, Urbane Kreativmilieus und Geschlechterforschung.
Moderation:
Prof. Ulrich Bröckling, Soziologe, bis Frühjahr 2009 Professor für Ethik, Politik, Rhetorik an der Uni Leipzig und seit April 2009 Professor für soziologische Theorie an der Uni Halle.