Donnerstag, 14. Juni 2007 19.00 – 22.00 Uhr In meinem Kalender speichern

Prignitzer Gespräche unter der Uhr - Gründergeist

Prignitzer Gespräche unter der Uhr

Im Rahmen der Ausstellung `Worauf wir stehen` im Uhrenturm 
   
Gründergeist – Ein Gespräch

mit Ursula Bretschneider,
Referatsleiterin Existenzgründungen Ministerium für Wirtschaft Brandenburg
und Kerstin Süske,
Wanderbühne Theaterspedition 


Wittenberge, die Stadt zwischen Turm und Strom hat sich im 19./20. Jahrhundert zu einem bedeutendem Industriezentrum und wichtigen Verkehrsknotenpunkt entwickelt. Hier wurde mit der Herzschen Ölmühle 1823 die erste Fabrik in der Prignitz errichtet, ab 1846 führte die Eisenbahnlinie Berlin-Hamburg über Wittenberge. Im Jahr 1903 wurde das Singer Nähmaschienenwerk errichtet und nach völliger Demontage in der Nachkriegszeit 1951 unter dem Firmennamen „Veritas“ wieder in Betrieb genommen. In den 50er Jahren boomte der Wohnungsbau, 1987 wurde die neue Eisenbahnbrücke über die Elbe gebaut.
Wie sieht es mit dem Gründergeist in Wittenberge, einer Stadt die gleichzeitig Mittelpunkt zwischen Metropolen und Provinz ist, heute aus? Wir haben an diesem Abend Ursula Brettschneider (Referatsleiterin für Existenzgründung im Ministerium für Wirtschaft Brandenburg) und Kerstin Süßke (Wanderbühne Theaterspedition) zu Gast, um mit ihnen zu diskutieren, wie es um den Gründergeist in Wittenberge steht. Welche Aktivitäten werden vom Land Brandenburg gefördert? Wo liegen die Schwerpunkte für die Region? Welche Rolle spielen in diesem Zusammenhang kleinere Kulturunternehmen? Sind Kulturunternehmen die Unternehmen der Zukunft und welche Unterstützung benötigen Sie?
 
Die Diskussion findet im Rahmen er Ausstellung „WORAUF WIR STEHEN“ von Matthias Görnandt und Thomas Neumann statt, die an diesem Tag im Uhrenturm eröffnet wird und die sich mit den Strassen und Plätzen tief unten in der Stadt beschäftigt. Matthias Görnandt und Thomas Neumann haben nicht vom Turm, sondern von einer kleinen Stehleiter – quasi aus der Vogelperspektive – Pflasterstrukturen, alte und neue Strassenecken und Gullideckel fotografiert und grafisch bearbeitet. Es entstanden großformatige, oft fast abstrakt anmutende Bilder, die eine völlig neue Sicht auf die Stadt erzeugen.
 
Matthias Görnandt, der nun im zweiten Jahr auf dem Turm ausstellt und Gäste empfängt, wird das Gespräch moderieren. Der Eintritt ist frei und wir laden Sie herzlich ein, dabei zu sein.
  
Die Veranstaltung wird durch die Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung gefördert.
Veranstalter*in
Landesstiftung Brandenburg