Donnerstag, 05. Juli 2007 19.00 – 22.00 Uhr In meinem Kalender speichern

Prignitzer Gespräche unter der Uhr - Mobilität


Prignitzer Gespräche unter der Uhr
Im Rahmen der Ausstellung `Worauf wir stehen` im Uhrenturm

MOBILITÄT

mit:
Hinrich Schmöe, Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (InnoZ) GmbH
Manfred Prause, Verkehrsgesellschaft Prignitz mbH
Wolfgang Hetze, Alter Lokschuppen e.V. Wittenberge


Wittenberge hat einen Bahnhof, auf dem die Züge von Berlin nach Hamburg halten und liegt außerdem am Elbe-Radwanderweg – damit ist die Stadt zwischen zwei Metropolen vergleichsweise gut angebunden. Doch Wittenberge in der Prignitz gehört zu den schrumpfenden Städten Brandenburgs. Der demografische Wandel und die Abwanderung vieler Menschen haben auch Auswirkungen auf die Siedlungsstruktur und die Mobilität im ländlichen Raum. Es müssen neue, andere, zukunftsfähige Konzepte für die veränderten Mobilitätsanforderungen und Bedürfnisse gefunden werden. Wie kann eine nachhaltige Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur erreicht werden? Welche Rolle spielt die Beschleunigung der Gesellschaft und wie lassen sich innovative Mobilitäts-Lösungen für eine ländliche Region wie die Prignitz finden?
 
Wir haben an diesem Abend Hinrich Schmöe vom Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (InnoZ) GmbH, Manfred Prause von der Verkehrsgesellschaft Prignitz mbH und Wolfgang Hetze vom Alten Lokschuppen e.V. Wittenberge zu Gast, um mit ihnen über die Mobilitätsentwicklung in einer ländlichen Region, über die Bedeutung von Mobilität und über die Bedeutung von Innovation in der Mobilität zu sprechen.
 
Die Diskussion findet im Rahmen der Ausstellung „WORAUF WIR STEHEN“ von Matthias Görnandt und Thomas Neumann statt, die vom 14.6. bis 12.9.2007 im Uhrenturm zu sehen ist und die sich mit den Strassen und Plätzen tief unten in der Stadt beschäftigt. Matthias Görnandt und Thomas Neumann haben nicht vom Turm, sondern von einer kleinen Stehleiter – quasi aus der Vogelperspektive – Pflasterstrukturen, alte und neue Strassenecken und Gullideckel fotografiert und grafisch bearbeitet. Es entstanden großformatige, oft fast abstrakt anmutende Bilder, die eine völlig neue Sicht auf die Stadt erzeugen.
 
Matthias Görnandt, der nun im zweiten Jahr auf dem Turm ausstellt und Gäste empfängt, wird das Gespräch gemeinsam mit Inka Thunecke von der Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg moderieren. Der Eintritt ist frei und wir laden Sie herzlich ein, dabei zu sein.
 
Die Veranstaltung wird von der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung gefördert.
Veranstalter*in
Landesstiftung Brandenburg