- Sonntag, 09. September 2012 18.00 – 19.30 Uhr In meinem Kalender speichern
PUSSY RIGHT
Eine Textcollage zum Moskauer Punkprozess
Mit:
Cristin König, Anne Müller und Regine Zimmermann (alle Maxim Gorki Theater)
Ulrich Matthes spricht die Off-Stimme der unsichtbaren Macht.
Der Prozess gegen die Musikerinnen der russischen Punkband Pussy Riot, die am 17. August wegen „Rowdytums aus religiösem Hass“ zu je zwei Jahren Arbeitslager verurteilt wurden, hat weltweit für Protest gesorgt. Dabei ist mehr über die Mechanismen von Putins Machtapparat als über die Beweggründe von Marija Aljochina, Nadeshda Tolokonnikova und Jekaterina Samutsevitch geredet worden, deren Auftritt in der Christ-Erlöser-Kathedrale selbst bei ihren Verteidigern zwiespältige Gefühle auslöste. Handelt es sich dabei um Blasphemie oder um den Protest gegen eine Gotteslästerung aus politischen Gründen?
Erstmals in deutscher Sprache auf der Bühne: die Plädoyers der drei Aktivistinnen, Aussagen von Zeugen der Anklage und die Befragung durch die Richterin– verbunden mit Auszügen aus der „Antigone“ des Sophokles ergeben sie die Performance PUSSY RIGHT.
Eine Performance von work it. art inklusive, mit Unterstützung des Maxim Gorki Theaters, ermöglicht durch die Heinrich-Böll-Stiftung.
Cristin König, Anne Müller und Regine Zimmermann (alle Maxim Gorki Theater)
Ulrich Matthes spricht die Off-Stimme der unsichtbaren Macht.
Der Prozess gegen die Musikerinnen der russischen Punkband Pussy Riot, die am 17. August wegen „Rowdytums aus religiösem Hass“ zu je zwei Jahren Arbeitslager verurteilt wurden, hat weltweit für Protest gesorgt. Dabei ist mehr über die Mechanismen von Putins Machtapparat als über die Beweggründe von Marija Aljochina, Nadeshda Tolokonnikova und Jekaterina Samutsevitch geredet worden, deren Auftritt in der Christ-Erlöser-Kathedrale selbst bei ihren Verteidigern zwiespältige Gefühle auslöste. Handelt es sich dabei um Blasphemie oder um den Protest gegen eine Gotteslästerung aus politischen Gründen?
Erstmals in deutscher Sprache auf der Bühne: die Plädoyers der drei Aktivistinnen, Aussagen von Zeugen der Anklage und die Befragung durch die Richterin– verbunden mit Auszügen aus der „Antigone“ des Sophokles ergeben sie die Performance PUSSY RIGHT.
Eine Performance von work it. art inklusive, mit Unterstützung des Maxim Gorki Theaters, ermöglicht durch die Heinrich-Böll-Stiftung.
- Veranstalter*in
- Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin