Diskussionsabend Donnerstag, 07. März 2019 /
Dresden

Rape Revisited

Veranstaltungsreihe: Nein heißt... Auseinandersetzungen mit sexualisierter Gewalt in linken Zusammenhängen

Datum, Uhrzeit
Do., 07. März 2019,
19.00 – 21.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Adresse
Siehe Veranstaltungsbeschreibung
Veranstalter/in
Landesstiftung Sachsen (Weiterdenken)
Rechtliches
Allgemeine Geschäftsbedingungen

Warum wir über sexualisierte Gewalt sprechen, wie wir darüber sprechen
Die Silvesternacht 2015/16 in Köln, Pussy-Grabbing Kommentare des amerikanischen Präsidenten, #metoo und der Fall Susanna … Am Thema Vergewaltigung entzünden sich immer wieder erbitterte Debatten, manifestiert sich die Haltung der gesamten Gesellschaft gegenüber Geschlecht, Sexualität und Verletzbarkeit. Mithu M. Sanyal zeichnet nach, wie über die Jahrhunderte nicht nur Sexualität, sondern auch Gewalt gegendert wurde und betrachtet in diesem Zusammenhang auch die Rolle, die Rassismus spielt. Von Augustinus bis #aufschrei und #time’s up, über Foucault, feministische Kämpfe um die Anerkennung von Vergewaltigung bis hin zu den Debatten um Redefreiheit, Identitätspolitik und Transrechte geht Sanyal der Frage nach, wie Vergewaltigung gesellschaftlich verhindert werden kann. Was heißt »Nein heißt nein«? Was heißt »Ja heißt ja«? Und was bedeutet Konsens wirklich?

Mit: Mithu Sanyal

Ort: AZ☆Conni, Rudolf-Leonhard-Straße 39, 01097 Dresden

Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen e*vibes - für eine emanzipatorische Praxis, dem Frauen*bildungszentrum und Weiterdenken Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen.