Diskussionsabend
- Dienstag, 30. Juni 2015 19.00 – 21.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Rassismus und Klassismus
Verwandschaften & Verschränkungen
Eine Veranstaltungsreihe des August Bebel Instituts und des Antidiskriminierungsnetzwerks des Türkischen Bundes in Berlin-Brandenburg. Kuratiert von Manuela Bauche, Anh Ngo und Anna Oelhaf
Teil 2: Blicke in die Geschichte
Enge Beziehungen zwischen Rassismus und Diskriminierung aufgrund der sozialen Herkunft finden sich auch in der Geschichte: In den deutschen Kolonien wurden Afrikaner_innen und Asiat_innen entsprechend ihrer Nützlichkeit für die Kolonialwirtschaft und koloniale Idee bewertet und behandelt. Im Kaiserreich wurden Menschen unter dem diffamierenden Label "arbeitsscheu" kontrolliert und ihre Ausweisung in die Kolonien erwogen, im Nationalsozialismus wurden Menschen als "asozial" verfolgt oder interniert. Dabei spielten Ideen von "Minderwertigkeit", "Schädlichkeit" und "Zivilisierungsbedürftigkeit" eine Rolle. Welche Logiken steckten hinter diesen Politiken? Worin ähnelten und worin unterschieden sie sich? Und was sagt uns das über heutige Rassismen und Ausgrenzungen?
Mit: Anne Allex (Dozentin für Sozialrecht, "extramural e.V.") und Minu Haschemi Yekani (Historikerin mit Schwerpunkt Kolonialgeschichte, FU Berlin)
Moderation: Manuela Bauche (Historikerin) und Anh Ngo (Dipl.-Pädagogin, ADNB)
Datum: Di 30. Juni, 19–21 Uhr
Veranstaltungsort: August Bebel Institut, Müllerstr. 163, 13353 Berlin, Tel. (030) 4692–122, Fax (030) 4692–124, kontakt@august-bebel-institut.de, Anfahrt: U+S-Bhf Wedding, Bus 120
Anmeldung: Tel. (030) 4692–122, anmeldung@august-bebel-institut.de
Mehr Informationen unter august-bebel-institut.de oder auf dem Programmflyer.
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