Mittwoch, 09. November 2011 16.00 – 20.00 Uhr In meinem Kalender speichern

Recht zu gehen, Recht zu bleiben: „Wieviel Schulden verträgt Afrika?“ und „When Silence is golden“. Publikumsgespräche im Rahmen des „globale“-Filmfestivals

Mit:
Rokia Diarra Karambé (Föderation der Vereine der MigrantInnen aus Mali),
Alassane Dicko (Assoziation der Abgeschobenen Malis) und
Hamada Dicko (Verein zur Verteidigung der malischen MigrantInnen).

`Wieviel Schulden verträgt Afrika? ` (16:00 Uhr)
(Regie: Jean-Pierre Carlon, Frankreich 2010, 55 Minunten, Sprache: Französisch mit deutscher Off-Stimme ):

Durch kleine Zahlungen der Weltbank und des IWF versinkt Afrika in seinen Schulden und bleibt ein „Kontinent der Armut“. Eine Beleuchtung der Zusammenhänge, die sich stark auf das alltägliche Leben tausender AfrikanerInnen auswirken. Im anschließenden Publiumsgespräch werden drei AktivistInnen des malischen Flügels von Afrique-Europe-Interact am Beispiel Malis über soziale Kämpfe gegen Privatisierungen berichten, welche im Rahmen von Strukturanpassungsprogrammen des IWF und der Weltbank durchgeführt wurden.

`When Silence is Golden` (18:15)
(Regie: Alexandra Sicotte-Levesque, Kanada 2007, 55 Minuten, Sprache: Englisch):

Der Film thematisiert die Goldminenaktivitäten einer kanadischen Firma in West-Ghana und lässt die BewohnerInnen des Orts zu Wort kommen. Es ist ein Film über den Kampf gewöhnlicher Menschen, die gehört werden wollen. Im anschließenden Publiumsgespräch werden drei AktivistInnen des malischen Flügels von Afrique-Europe-Interact unter anderem über den Arbeitskampf in der malischen Goldmine Morila berichten – auch mit Blick auf den Zusammenhang zwischen Bergbau und Migration.