- Freitag, 26. September 2008 – Samstag, 27. September 2008 In meinem Kalender speichern
Rechtsseminar „Frauen und Migration“
Junge Migrantinnen
Junge Migrantinnen in Deutschland entwickeln ein neues Selbstbewusstsein. Sie wollen eigenständige Wege gehen, sich weder dem Anpassungsdruck von Konsumgesellschaft, Medien und „Leitkultur“ beugen, noch die Traditionen ihrer Mütter und die Rollenzuweisungen ihrer Familien ungebrochen übernehmen. Oft müssen sie diesen Weg gegen viele Hindernisse durchsetzen, manchmal gar ertrotzen. Obwohl sie eine gute Berufsausbildung anstreben und in der Schule erfolgreicher sind als die Jungen, werden ihnen weniger Ausbildungsplätze, Qualifizierungsmaßnahmen und anspruchsvolle, gesicherte Arbeitsplätze angeboten. Stereotype Zuschreibungen auf Grund der Herkunft, Religion oder / und des Geschlechts führen zu Ausgrenzungen im Alltagsgeschehen, aber auch bei der Entwicklung von Lebensperspektiven.
Zwischen den verschiedenen Frauenbildern müssen sie ihren Platz in der Familie immer wieder neu definieren und erkämpfen, sowie den Jonglierakt zwischen Familie und Beruf oder Ausbildung bewältigen.
Das Seminar konzentriert sich vor allem auf Förder- und Unterstützungsinstrumente, die junge Migrantinnen für sich nutzen können, sowie auf die Möglichkeiten und Grenzen ausländerrechtlicher und sozialrechtlicher Regelungen, mit denen junge Ausländerinnen konfrontiert werden.
Zwischen den verschiedenen Frauenbildern müssen sie ihren Platz in der Familie immer wieder neu definieren und erkämpfen, sowie den Jonglierakt zwischen Familie und Beruf oder Ausbildung bewältigen.
Das Seminar konzentriert sich vor allem auf Förder- und Unterstützungsinstrumente, die junge Migrantinnen für sich nutzen können, sowie auf die Möglichkeiten und Grenzen ausländerrechtlicher und sozialrechtlicher Regelungen, mit denen junge Ausländerinnen konfrontiert werden.
- Veranstalter*in
- Landesstiftung Nordrhein-Westfalen