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Online-Filmvorführung

Donnerstag, 24. Juni 2021 19.00 – 21.00 Uhr In meinem Kalender speichern

Online-Filmvorführung

Zuflucht Nord

Ein Film aus dem Kurzfilmprojekt Neue Normalität. Leben in der Pandemie.

Ein Film von Artur Lebedew

Zum Trailer

Die Jugendlichen der Generation Corona haben einiges hinter sich: Erst der Lockdown, dann die chaotischen Online-Schulen, jetzt die Angst um die berufliche Zukunft. Was machen Jugendliche mit einer Pandemie, wenn sie eigentliche tanzen und andere spüren wollen? Im Jugendhaus Nord boxen sie ihr in die Magengrube.

Seit der Stuttgarter Krawallnacht im vergangenen Coronasommer fragen sich viele: Was ist nur mit den Jungen los? Die Pandemie hat ihre Normalität auf den Kopf gestellt. Discos, Kneipen oder Shoppingläden sind geschlossen. Nicht einmal ein Treffen mit mehreren Freunden ist möglich. Viele leiden unter Ängsten und Einsamkeit. Manchen geht es wie Thomas Rakopoulos aus Sindelfingen. Der 17-Jährige hält sich von seinen Freunden fern, weil er fürchtet, dass das Virus seinen kranken Opa befällt. Oder seinem Freund Vasil Valmarski, der vor nicht langer Zeit nach Deutschland gekommen ist und nun keine Wettbewerbe austragen kann in dem Sport, der ihm eine Heimat gegeben hat.

Nur das Jugend- und Stadtteilhaus Nord hat noch etwas zu bieten. Und so ist das „Nord“ seit der Pandemie für Jugendliche in Sindelfingen ein Refugium der Generation Corona. Mehrmals in der Woche strömen Vasil, Thomas und andere in die Räume, eine Weile lang in Gruppen, zuletzt vereinzelt, zu zweit. Seit sie nicht mehr feiern gehen, boxen die jungen Männer und Frauen gegen Sandsäcke.
 


Nach einer Einführung besteht die Möglichkeit, Film zu sehen. Daran schließt sich ein Gespräch mit dem Filmemacher Artur Lebedew an. Teilnehmer*innen können Fragen im Chat stellen.

Mit Andreas Baumer, Geschäftsführer der Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg und Artur Lebedew, Filmemacher.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Sabine Demsar.

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Ein Film aus dem Kurzfilmprojekt Neue Normalität. Leben in der Pandemie.

Corona hat unsere Welt in allen Bereichen grundlegend verändert. Die Maßnahmen, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, haben das gesellschaftliche und private Leben auf den Kopf gestellt.

Die Regeln für das Leben in der neuen Normalität betreffen jede*n gleichermaßen – sind in ihren Auswirkungen jedoch äußerst unterschiedlich.

Für manche geht die neue Normalität einher mit einer besseren Lebensqualität durch Homeoffice, Digitalisierung und einer generellen Entschleunigung, für andere bedeutet sie Existenzangst, Überforderung und Perspektivlosigkeit.

Sicher ist jedoch: Vieles verändert sich dramatisch. Es entstehen neue Formen des Arbeitens und des Lernens, die Idee vom Leben in der Stadt oder auf dem Land wandelt sich, das Verhältnis von Individuum und Staat sortiert sich neu.

Die Frage, was Generationen verbindet und trennt, gewinnt eine andere Dimension.

Künstler*innen und Kulturinstitutionen müssen neue Wege finden; die Formen, wie wir Kunst und Kultur wahrnehmen und konsumieren, werden auf unabsehbare Zeit andere sein. Diese Liste ließe sich wohl fast beliebig fortsetzen.

Wir wollen uns ein bewegtes Bild von dieser neuen Normalität machen. Deshalb haben wir jungen Filmemacher*innen im Rahmen dieses Projekts die Möglichkeiten gegeben, ihre Gedanken über das Leben und die Gesellschaft in dieser neuen Normalität filmisch umzusetzen. So sind berührende und anregende Filme entstanden, denen bei aller Unterschiedlichkeit eines gemein ist: Sie eröffnen Einblicke in die Lebenswelten von Menschen – nicht nur aus Baden-Württemberg –, die sich durch die Pandemie dramatisch verändert haben.

In dieser Reihe wollen wir die Filme vorstellen und mit den Filmemacher*innen darüber ins Gespräch kommen.


Wir weisen darauf hin, dass die Online-Veranstaltung im Programm Zoom stattfindet. Für die Teilnahme benötigen Sie je nach Veranstaltung (mit Beteiligung des Publikums) optional eine Kamera und/oder ein Mikrofon.

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Termine
Di., 15. Juni 2021
Adresse
▶ Siehe Veranstaltungsbeschreibung
Veranstalter/in
Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg
Sprache
Deutsch
Teilnahmegebühren
kostenfrei