Donnerstag, 28. Januar 2010 – Samstag, 30. Januar 2010 In meinem Kalender speichern

Reise ins nordfranzösische Kohlerevier `Bassin Minier`

Bürgerschaftliches Engagement und Integrierte Stadtpolitik

Internationale Programme und Titel wie `Europäische Kulturhauptstadt` oder `Industriekulturelles Welterbe` erlauben es alten Industrieregionen wie dem Ruhrgebiet oder Nordfrankreich, große Kulturprojekte zu entwickeln, die ihr Image verbessern und sie global platzieren sollen. Nach innen sollen neue, positive Identifikationsmöglichkeiten für die regionale Bevölkerung entstehen. Der Wandel kann aber nur gelingen, wenn er auch `von unten`, von den Menschen vor Ort vollzogen wird.
Die französische Stadtpolitik verfügt über Jahrzehnte praktischer Erfahrung mit integrierten Entwicklungsmethoden. Schon vor der Europäischen Kulturhauptstadt Lille 2004 brachten zivilgesellschaftliche Initiativen über das Thema Industriekultur die nachhaltige Entwicklung der alten Industrieregion voran. Die UNESCO-Weltkulturerbe-Bewerbung des früheren Kohlereviers `Bassin Minier` und der Neubau des Louvre in der Stadt Lens sind zwei Beispiele dafür. Besucht werden unterschiedliche Projekte im nordfranzösischen Kohlerevier. AkteurInnen aus Regionalpolitik, Stadtentwicklung, Kultur und Tourismus mit Leidenschaft für Industriekultur können Erfahrungen austauschen und französisch-deutsche Partnerschaften anstoßen.

Eine Kooperation mit rhondda, internationales büro für industriekultur & regionalpolitik, www.rhondda.de

Reiseleitung: Marion Steiner (rhondda) Übersetzung/interkulturelle Moderation: Marlene Damerau & Marion Steiner

Veranstalter*in
Landesstiftung Nordrhein-Westfalen
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