- Freitag, 05. Juni 2009 – Samstag, 06. Juni 2009 In meinem Kalender speichern
Religion Revisited - Frauenrechte und die politische Instrumentalisierung von Religion
Internationale Konferenz
Religionen beeinflussen bis heute staatliche Strukturen und die öffentliche Meinung: Eine vollständige Trennung zwischen Religion einerseits und Staat, Politik und Zivilgesellschaft andererseits besteht nur in sehr wenigen Ländern. Doch für die Rechte von Frauen auf Gleichstellung steht viel auf dem Spiel, wenn sich Politik und Religion verbinden. Häufig mobilisieren religiöse und politische Eliten religiöse Glaubenssätze, um Frauenrechte und Geschlechtergerechtigkeit einzuschränken. Auf der anderen Seite spielen Religionen eine entscheidende Rolle im Leben vieler Menschen. Frauen eröffnen sie neue Räume gesellschaftlicher Teilhabe, und religiös begründete Ansprüche auf die grundsätzliche Gleichheit aller Menschen haben viele emanzipatorische Bewegungen, zum Beispiel für Demokratie und Menschenrechte, inspiriert.
Bedrohung oder Verbündete im Kampf für Frauenrechte?
Ist die strikte Trennung von Religion und Politik ein notwendiger Garant für Frauenrechte und Geschlechtergerechtigkeit? Oder können diese auch im Kontext öffentlicher Religionen realisiert werden? Sind religiöse Bewegungen Bedrohung oder Verbündete im Kampf für Frauenrechte? Die Heinrich-Böll-Stiftung hat WissenschaftlerInnen und feministische AktivistInnen aus Deutschland, Großbritannien, Indien, dem Iran, Mexiko, Nigeria, Pakistan, Polen und den USA eingeladen, um den Umgang mit Religion im Kampf für Frauenrechte und Geschlechtergerechtigkeit zu diskutieren.
Mit:
José Casanova (Georgetown University, Washington, DC)
Anne Phillips (London School of Economics and Political Science)
Deniz Kandiyoti (University of London)
Gita Sen (Development Alternatives with Women for a New Era, Indien)
Sindi Medar-Gould (BAOBAB, Nigeria),
Maria Consuelo Mejia (Catholics for the Right to Decide, Mexiko)
Bedrohung oder Verbündete im Kampf für Frauenrechte?
Ist die strikte Trennung von Religion und Politik ein notwendiger Garant für Frauenrechte und Geschlechtergerechtigkeit? Oder können diese auch im Kontext öffentlicher Religionen realisiert werden? Sind religiöse Bewegungen Bedrohung oder Verbündete im Kampf für Frauenrechte? Die Heinrich-Böll-Stiftung hat WissenschaftlerInnen und feministische AktivistInnen aus Deutschland, Großbritannien, Indien, dem Iran, Mexiko, Nigeria, Pakistan, Polen und den USA eingeladen, um den Umgang mit Religion im Kampf für Frauenrechte und Geschlechtergerechtigkeit zu diskutieren.
Mit:
José Casanova (Georgetown University, Washington, DC)
Anne Phillips (London School of Economics and Political Science)
Deniz Kandiyoti (University of London)
Gita Sen (Development Alternatives with Women for a New Era, Indien)
Sindi Medar-Gould (BAOBAB, Nigeria),
Maria Consuelo Mejia (Catholics for the Right to Decide, Mexiko)
- Veranstalter*in
- Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin