- Donnerstag, 08. November 2007 14.00 – 19.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Religion und Politik #3: Kopftuch, Kruzifix, Karikaturen - Demokratie und religiöser Pluralismus im transatlantischen Vergleich
Tagung
Mit:
Marcia Pally (New York University)
Susanne Lanwerd (Freie Universität Berlin)
Sergey Lagodinsky (ehem. Programmdirektor des American Jewish Committee, Berlin)
Jonathan Laurence (Politikwissenschaftler, Boston University, USA)
Tim Jensen (Religionswissenschaftler, Odense Universitet, Dänemark)
Hasret Karacuban (stellvertretende Sprecherin des AK Grüne MuslimInnen)
Viele der europäischen Nationalstaaten verstehen sich als moderne säkulare Staaten, die die Trennung von Staat und Kirche durchgesetzt haben. Die religiöse Rhetorik in der amerikanischen Politik steht dem entgegen und stößt in Europa entsprechend auf Unverständnis.
Dabei wird übersehen, dass auch in den europäischen Nationen bis heute deutliche Vermischungen zwischen christlichen Großkirchen und dem Staat festgestellt werden können. Auch haben die Entwicklungen der letzten Jahre gezeigt, dass sich die europäischen Staaten besonders im Umgang mit Muslimen schwer tun.
Während die Vereinigten Staaten den Kanon anerkannter religiöser Bekenntnisse ständig erweitern und mit dem Begriff des Abrahamismus auch den Muslimen die kulturelle Anerkennung zusprechen, ist in Europa die Auseinandersetzung um die christlichen Wurzeln neu entbrannt.
Wie säkular also sind die politischen Kulturen Europas im Transatlantischen Vergleich? Was bedeutet der Begriff Toleranz in einer multireligiösen Gesellschaft, zu deren Grundsätzen die Gleichwertigkeit von Bekenntnissen gehört? Wie gehen säkulare Demokratien heute mit religiösen Überzeugungen und Befindlichkeiten um – und wo liegen die Grenzen der Toleranz gegenüber religiösen Gruppen? Diesen Fragen widmet sich eine Tagung der Heinrich-Böll-Stiftung im Rahmen der Reihe „Religion und Politik“.
Marcia Pally (New York University)
Susanne Lanwerd (Freie Universität Berlin)
Sergey Lagodinsky (ehem. Programmdirektor des American Jewish Committee, Berlin)
Jonathan Laurence (Politikwissenschaftler, Boston University, USA)
Tim Jensen (Religionswissenschaftler, Odense Universitet, Dänemark)
Hasret Karacuban (stellvertretende Sprecherin des AK Grüne MuslimInnen)
Viele der europäischen Nationalstaaten verstehen sich als moderne säkulare Staaten, die die Trennung von Staat und Kirche durchgesetzt haben. Die religiöse Rhetorik in der amerikanischen Politik steht dem entgegen und stößt in Europa entsprechend auf Unverständnis.
Dabei wird übersehen, dass auch in den europäischen Nationen bis heute deutliche Vermischungen zwischen christlichen Großkirchen und dem Staat festgestellt werden können. Auch haben die Entwicklungen der letzten Jahre gezeigt, dass sich die europäischen Staaten besonders im Umgang mit Muslimen schwer tun.
Während die Vereinigten Staaten den Kanon anerkannter religiöser Bekenntnisse ständig erweitern und mit dem Begriff des Abrahamismus auch den Muslimen die kulturelle Anerkennung zusprechen, ist in Europa die Auseinandersetzung um die christlichen Wurzeln neu entbrannt.
Wie säkular also sind die politischen Kulturen Europas im Transatlantischen Vergleich? Was bedeutet der Begriff Toleranz in einer multireligiösen Gesellschaft, zu deren Grundsätzen die Gleichwertigkeit von Bekenntnissen gehört? Wie gehen säkulare Demokratien heute mit religiösen Überzeugungen und Befindlichkeiten um – und wo liegen die Grenzen der Toleranz gegenüber religiösen Gruppen? Diesen Fragen widmet sich eine Tagung der Heinrich-Böll-Stiftung im Rahmen der Reihe „Religion und Politik“.
- Veranstalter*in
- Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin