- Mittwoch, 16. September 2009 09.00 – 16.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Respekt und Zumutung. Religion, Homosexualität und das Zusammenleben in der pluralen Gesellschaft
veranstaltet von `Friedrich Ebert Stiftung`
Auch in der offenen und pluralen deutschen Gesellschaft ist das
Verhältnis von Religion und Homosexualität schwierig. Viele religiöse
Gruppierungen lehnen Homosexualität unter Berufung auf heilige Texte
und religiöse Traditionen als Sünde strikt ab. Das Aufeinandertreffen
von unterschiedlichen und nicht selten gegensätzlichen Lebensentwürfen
wird von beiden Seiten aus der jeweiligen Perspektive oft als Zumutung
empfunden. Wo eigentlich Respekt gefordert wäre, herrschen Vorurteile
und Ablehnung. Der Rekurs auf religiöse Normen und Werte ist oft ein
maßgeblicher Faktor bei der Ablehnung von Homosexualität.
In der Schule, beim Sport, im Kiez, beim gesellschaftspolitischen Engagement, in Gotteshäusern etc. treffen Menschen mit verschiedenen Interessen, Ansichten aber auch mit unterschiedlichen sexuellen Identitäten aufeinander. Dies wirft Fragen auf: Wie viel Respekt kann und darf man erwarten? Was ist wechselseitig zumutbar? Und welche Rolle kommt Religion als Begründungsfaktor für Diskriminierung und Intoleranz zu?
Auf der Tagung soll in Workshops und Diskussionsrunden gemeinsam erörtern werden, welche Voraussetzungen und Bedingungen für ein gelingendes Miteinander in der pluralistischen Gesellschaft notwendig sind und wie bestehende Spannungen konstruktiv bewältigt werden können.
Friedrich Ebert Stiftung
In der Schule, beim Sport, im Kiez, beim gesellschaftspolitischen Engagement, in Gotteshäusern etc. treffen Menschen mit verschiedenen Interessen, Ansichten aber auch mit unterschiedlichen sexuellen Identitäten aufeinander. Dies wirft Fragen auf: Wie viel Respekt kann und darf man erwarten? Was ist wechselseitig zumutbar? Und welche Rolle kommt Religion als Begründungsfaktor für Diskriminierung und Intoleranz zu?
Auf der Tagung soll in Workshops und Diskussionsrunden gemeinsam erörtern werden, welche Voraussetzungen und Bedingungen für ein gelingendes Miteinander in der pluralistischen Gesellschaft notwendig sind und wie bestehende Spannungen konstruktiv bewältigt werden können.