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Samstag, 08. April 2017 12.00 In meinem Kalender speichern

ROMADAY

Am 8. April 1971 trafen sich erstmals 23 Repräsentanten der Minderheit der Sinti und Roma aus 14 Ländern Europas in Orpington bei London und gründeten den Welt-Roma-Kongress. Ziel war der Kampf um soziale Gerechtigkeit und Gleichberechtigung. Diese erste internationale Vereinigung war Ausdruck eines neuen Selbstbewusstseins, das seinen Ausdruck in einer eigenen Hymne, „Gelem, Gelem“, einer eigenen Flagge und der Einigung auf die Selbstbezeichnung Roma fand.
Die Organisation verständigte sich auf drei Themenfelder, die künftig in Arbeitsgruppen behandelt werden sollten: 1. der Völkermord an den europäischen Roma, 2. die soziale und Bildungssituation der Minderheit, 3. Sprache und Kultur. Der Kongress in London beförderte und stärkte die Roma-Bewegung weltweit und führte zur Gründung weiterer Roma Organisationen mit politischem Selbstvertretungsanspruch inner- und außerhalb Europas. Seit 1971 wird der 8. April in vielen Ländern als Welt-Roma-Tag begangen.
Anlässlich dessen wird es einen Infostand und ein Konzert in der Leipziger Innenstadt geben.

 

 

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Veranstalter*in
Landesstiftung Sachsen (Weiterdenken)