Fachtagung Montag, 21. Oktober 2019 /
Berlin

Rückkehr um jeden Preis?

Migrationspolitik, Beratungsrealität und Situation in den Herkunftsländern

Urheber/in: Gordon Welters. All rights reserved.
Datum, Uhrzeit
Mo., 21. Okt. 2019,
10.00 – 18.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Adresse
Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin
Schumannstr. 8
10117 Berlin
Sprache
Deutsch
Englisch
Simultanübersetzung
Teilnahmegebühren
Ticket Created with Sketch.
Ausgebucht
Veranstalter/in
Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin
Rechtliches
Allgemeine Geschäftsbedingungen

+++ Diese Tagung ist leider ausgebucht +++ Hier geht es zur anschließenden Abendveranstaltung - eine Anmeldung für die Abendveranstaltung ist nicht nötig! +++

Eine Kooperation von Brot für die Welt, medico international, der Stiftung PRO ASYL und der Heinrich-Böll-Stiftung

Die Zahl der Ausreisen zu erhöhen, ist erklärtes Ziel der Bundesregierung und dominiert vielfach auch die migrationspolitischen Entscheidungen in der EU. Dafür wird verstärkt auf Abschiebungen und Mittel zur Förderung der „freiwilligen Rückkehr“ zurückgegriffen. Dieses Vorhaben wird ungeachtet der Situation in den Herkunftsländern, die einer sicheren Rückkehr und Reintegration oftmals entgegensteht, vorangetrieben.

Bei der Verfolgung ordnungspolitischer Interessen wird zunehmend auch auf die Entwicklungszusammenarbeit und auf Programme der Förderung „freiwilliger Rückkehr“ gesetzt. Rund 150 Millionen Euro stellt das BMZ bis 2020 allein für das Programm „Perspektive Heimat“ in Aussicht, um Rückkehr in Länder wie Kosovo, Afghanistan oder Nigeria zu unterstützen und eine Reintegration zu ermöglichen.

Mit der Fachtagung möchten wir einen Bogen spannen von der politischen Debatte und Beratungssituation hier zur Situation vor Ort. Was heißt es für Flüchtlinge und Migrant/innen, in von Gewaltkonflikten geprägte Länder zurückzukehren? Unter welchen Bedingungen kann von einer nachhaltigen Reintegration ausgegangen werden? Wie „freiwillig“ geschieht die Rückkehr heute tatsächlich und womit sehen sich Beratungsstellen konfrontiert? Welche Gestaltungsspielräume gibt es?


Diese und weitere Fragen diskutieren wir u.a.

mit

  • Hadi Marifat, Afghanistan Human Rights & Democracy Organization
  • Sarah Tietze, Internationale Organisation für Migration
  • Uwe Kekeritz, Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen
  • Rex Osa, Migration Info Point Benin City, Nigeria
  • Christoph Riedl, Diakonie Flüchtlingsdienst, Österreich
  • Barbara Unmüßig, Heinrich-Böll-Stiftung
  • Christian Klos, Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat

+++ Diese Veranstaltung ist leider ausgebucht +++

Information
Maria Kind
Referat Afrika
Heinrich-Böll-Stiftung  
E kind@boell.de

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