Samstag, 03. Juli 2004 00.00 In meinem Kalender speichern

S.-Anhalt: Europäische Gartenbaulandschaften als Wirtschaftsfaktoren

Historische Gartenbaulandschaften wie in Dessau-Wörlitz, Bad Muskau oder Ceský Krumlov (Krummau) feiern Renaissance und erfreuen sich wachsender touristischer Aufmerksamkeit. Viele dieser Anlagen sind bereits als UNESCO- Welterbe ausgezeichnet.<br><br> Welche Chancen bieten sich dadurch? Stehen spezielle Fördertöpfe zur Verfügung? Lässt sich dieses Prädikat vermarkten?<br><br> Die Elbe wird als deutsch-tschechisches UNESCO-Weltkulturlandschaft vorgeschlagen. Während am Mittelrhein und in Norddeutschland (Wattenmeer) ein fester Wille und Konsens für ein UNESCO- Prädikat besteht, sperrt sich die Landesregierung Sachsen-Anhalts. Wie stehen die Chancen für eine Umsetzung? Sind diese mit der Osterweiterung der EU und evtl. wachsender Zusammenarbeit zwischen den Staaten gewachsen? Von grenzüberschreitenden Erfahrungen in der Zusammenarbeit kann vom Fürst-Pückler- Park in Bad Muskau berichtet werden. Mit ca. 600 ha erstreckt sich einer der größten Landschaftsparks Europas beiderseits der Neiße. Er besteht aus mehreren relativ selbstständigen Parkteilen mit unterschiedlichem Charakter - auf deutscher Seite der Schloss-, Bade- und Bergpark, auf polnischer Seite der Unterpark und das Arboretum.