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Online-Buchvorstellung

Dienstag, 23. November 2021 19.00 – 21.00 Uhr In meinem Kalender speichern

Online-Buchvorstellung

Buchvorstellung "Gemeinschaft der Ungewählten. Umrisse eines politischen Ethos der Kohabitation"

Lesung und Gespräche

Mit:

  • Sabine Hark, Soziolog*in und Professor*in für Gender-Studies
  • Peggy Piesche, Literatur- und Kulturwissenschaftlerin
  • Sasha Marianna Salzmann, Dramatiker*in, Schriftsteller*in
  • Ines Kappert, Leiterin des Gunda-Werner-Instituts der Heinrich-Böll-Stiftung

 

Gökhan Gültektin, Sedat Gürbüz, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Hamza Kurtović, Vili Viorel Păun, Fatih Saraçoğlu, Ferhat Unvar, Kaloyan Velkov – diesen am 19. Februar 2020 von einem Rechtsterroristen ermordeten Menschen widmet Sabine Hark ihr aktuelles Buch „Gemeinschaft der Ungewählten. Umrisse eines politischen Ethos der Kohabitation“.

Ihr jüngster Essay dreht sich um die Fragen: Wer gehört dazu, wem wird Zugehörigkeit verweigert? Sie führt ins Herz der Dominanzkultur, die es zu überwinden gilt. Aber wie? Das Konzept „Zärtliche Bürgerlichkeit“ könnte u.a. den Weg weisen. 

 Die Idee für den Essay reifte 2018: Als die Nachrichten von ertrunkenen Menschen noch Schlagzeilen machten und Aktivist*innen dazu brachte, aller staatlichen Widerstände zum Trotz eine Seenothilfe einzurichten. Sie wurden unterstützt von Hunderttausenden aus der Zivilgesellschaft, die etwa auf der Demo #unteilbar für eine Gesellschaft eintraten, die Menschen nicht länger ertrinken lässt, für rassistische Morde nicht nur Worte in Sonntagsreden findet sowie Mieten nicht ins Unbezahlbare schnellen lässt. Hark möchte “Institutionen zur Erhaltung von Menschenleben schaffen, ohne Teile der Bevölkerung als gesellschaftlich tot, überflüssig oder wesenhaft lebensunwert und somit unbetrauerbar zu behandeln.”

Sabine Hark, so viel sei verraten, hat keine letztgültigen Antworten. In Anlehnung an Audre Lorde möchte sie vielmehr mit ihren “Denkübungen” dazu beitragen, einen “Lernprozess anzustiften, wie einen Aufstand”. Dafür skizziert sie eine “zärtliche Bürgerlichkeit” und umreißt die Utopie einer Caring democracy.

 

Die Veranstaltung ist auf Deutsch und Englisch als Livestream verfügbar.

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Veranstalter/in
Gunda-Werner-Institut für Feminismus und Geschlechterdemokratie
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