- Dienstag, 19. Oktober 2004 18.00 – 22.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Selbstverständnis Muslimischer Organisationen in Deutschland
Dialogreihe „GRÜN trifft GRÜN“
Mit der Veranstaltungsreihe „Grün trifft
Grün" will die Heinrich-Böll-Stiftung einen
wesentlichen Beitrag zum politischen
Dialog mit Musliminnen und Muslimen in
Deutschland und neue Wege des Dialogs
und der Kooperation leisten. In einem
ersten Expertengespräch im Mai 2004, an
dem VertreterInnen der Wissenschaft,
Politik, politischen Bildung und islamischen
Community teilgenommen haben, wurden
eine Reihe von Themen ausgearbeitet, die
für einen partnerschaftlichen politischen
Dialog relevant sind.
<br><br>Im Mittelpunkt dieser
Auftaktveranstaltung im Rahmen der
Reihe „GRÜN trifft GRÜN“ stehen
Positionspapiere sowie das
gesellschaftspolitische Selbstverständnis
muslimischer Organisationen in
Deutschland. Im Mittelpunkt der Diskussion
stehen vor allem die „Islamische Charta“
des Zentralrats der Muslime und
die „Deklaration der Schura-Hamburg“. Als
die „Islamische Charta“ des Zentralrats
der Muslime in Deutschland im Frühjahr
2002 veröffentlicht wurde, gab es spontan
eine Reihe Kommentare und
Stellungnahmen dazu. Wie wurden die
Stellungnahmen kommuniziert und wie
verlief der Diskurs darüber? Was haben
die „Islamische Charta“ oder
die „Deklaration der Schura-Hamburg“
tatsächlich bewirkt? Gab es dadurch
angeregte Entwicklungen unter den
MuslimInnen oder in der politischen
Landschaft? Wie sind diese Erklärungen im
Verhältnis zueinander einzuschätzen?
<br><br>
Mit: <br>
<b>Aiman Mazyek</b>,
Medienbeauftragter des
Zentralrats der Muslime, Alsdorf<br>
<b>Mustafa Yoldas</b>, Vorsitzender der
Schura-
Hamburg, Hamburg<br>
<b>Ludwig Ammann</b>,
Islamwissenschaftler /
Publizist / Filmverleiher, Freiburg
- Veranstalter*in
- Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin