Studienpräsentation
- Montag, 30. März 2026 19.00 – 21.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Sichtbarkeit und Sicherheit
Die Auswirkungen rechter Gegenmobilisierungen auf Pride-Teilnehmende in Sachsen
Ort: Gartenlokal Fortschritt, Bärnsdorfer Straße 2a, 01097 Dresden
Zeit: Montag, 30. März um 19 Uhr
Die Pride-Saison 2025 in Sachsen war erneut geprägt von Anti-Pride-Mobilisierungen. Bei mindestens 11 von 17 Events sahen sich Teilnehmende mit extrem rechten Gegenprotesten oder spontanen Störversuchen konfrontiert. Doch was macht diese Bedrohungslage mit den Menschen, für die CSDs und andere Pride-Veranstaltungen ein Schutzraum sein sollten? Und was würde ihre Sicherheit verbessern?
Diesen Fragen widmet sich unsere Veranstaltungsreihe und rückt dabei die Perspektive der Teilnehmenden in den Fokus. Basierend auf den Angaben von über 2.700 Befragten aller 17 Pride-Veranstaltungen in Sachsen zeichnen wir ein erstes Bild der Lage.
Die Ergebnisse belegen: Die Wahrnehmung rechter Gegenmobilisierungen ist zu einem festen Bestandteil sächsischer Prides geworden. Während die Teilnehmenden ein hohes Vertrauen ineinander aufweisen und sich während der Events weitgehend sicher fühlen, sind Hin- und Rückweg mit großen Unsicherheiten verbunden. Trotz der angespannten Lage und zahlreicher Gewalterfahrungen wird jedoch deutlich, dass Prides weiterhin einen zentralen Moment der Ermächtigung darstellen.
Gäste
- Lea Bellmann und Bastian Stock (Agentur für Aufklärung und Demokratie Link zu Instagram)
- Vertreter*innen Queerpride Dresden
Eine Veranstaltung der Agentur für Aufklärung und Demokratie, dem Kulturbüro Sachsen, weiterdenken – Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen
Antidiskriminierungsregel
Den Veranstaltenden ist ein respektvolles und diskriminierungsfreies Miteinander sehr wichtig. Störungen oder Beleidigungen führen zum Ausschluss aus der Veranstaltung. Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.
Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.
- Adresse
-
▶ Siehe Veranstaltungsbeschreibung
- Veranstalter*in
- Landesstiftung Sachsen (Weiterdenken)
- Sprache
- Deutsch