- Donnerstag, 13. November 2008 16.00 Uhr – Freitag, 14. November 2008, 16.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Sinn und Erfahrung in naturwissenschaftlichen Lernprozessen
Pädagogische Fachtagung
Die naturwissenschaftlichen Fächer sind in die Kritik geraten, nicht zuletzt wegen der desillusionierenden PISA-Befunde. Sobald Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit dazu haben, wählen sie diese Fächer vielfach ab; dabei werden die Naturwissenschaften oft als besonders „sinnfern“ betrachtet. In einem Modellprojekt möchte die Glocksee Schule Hannover in Zusammenarbeit mit der Universität Hamburg und der Leibnizuniversität Hannover Möglichkeiten persönlichkeitswirksamer
Lernprozesse in Verbindung mit Kompetenzerwerb in den naturwissenschaftlichen Fächern ausloten, unterrichtspraktisch erproben und evaluieren.
Die zentrale Frage, die auf dieser Tagung konzeptionell und im Hinblick auf die schulische Praxis bedacht werden soll, zielt auf die Möglichkeit von verständnisintensiven und persönlichkeitswirksamen Lernprozessen in den naturwissenschaftlichen Fächern. Verstehen geschieht allerdings nicht allein durch die bloße Akkumulation von erklärenden und beschreibenden Wissensbeständen aus den Natur awissenschaften, sondern vor allem dadurch, dass zu den Naturwissenschaften
auch eine Beziehung entwickelt wird. Die Naturwissenschaften werden durch diese auf das Verstehen zielende Öffnung „weicher“, sie werden diskutierbarer.
Die These hierzu ist die, dass der Unbeliebtheit gerade der harten naturwissenschaftlichen Fächer auf diese Weise begegnet werden kann und die Motivation der Schülerinnen und Schüler dauerhaft gesteigert wird. Die Tagung will in Zusammenarbeit mit Lehrerinnen und Lehrern der Naturwissenschaften, Schulentwicklungsforschern, Didaktikern, Erziehungswissenschaftlern
und Bildungspolitikern gemeinsam Antworten auf die Frage finden, welche Rolle „Sinn und Erfahrung in naturwissenschaftlichen
Lernprozessen“ spielen.
Lernprozesse in Verbindung mit Kompetenzerwerb in den naturwissenschaftlichen Fächern ausloten, unterrichtspraktisch erproben und evaluieren.
Die zentrale Frage, die auf dieser Tagung konzeptionell und im Hinblick auf die schulische Praxis bedacht werden soll, zielt auf die Möglichkeit von verständnisintensiven und persönlichkeitswirksamen Lernprozessen in den naturwissenschaftlichen Fächern. Verstehen geschieht allerdings nicht allein durch die bloße Akkumulation von erklärenden und beschreibenden Wissensbeständen aus den Natur awissenschaften, sondern vor allem dadurch, dass zu den Naturwissenschaften
auch eine Beziehung entwickelt wird. Die Naturwissenschaften werden durch diese auf das Verstehen zielende Öffnung „weicher“, sie werden diskutierbarer.
Die These hierzu ist die, dass der Unbeliebtheit gerade der harten naturwissenschaftlichen Fächer auf diese Weise begegnet werden kann und die Motivation der Schülerinnen und Schüler dauerhaft gesteigert wird. Die Tagung will in Zusammenarbeit mit Lehrerinnen und Lehrern der Naturwissenschaften, Schulentwicklungsforschern, Didaktikern, Erziehungswissenschaftlern
und Bildungspolitikern gemeinsam Antworten auf die Frage finden, welche Rolle „Sinn und Erfahrung in naturwissenschaftlichen
Lernprozessen“ spielen.
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