Veranstaltung
- Montag, 13. April 2026 17.00 – 21.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Solidarische Self Care
Zwischen Widerstand und Selbstoptimierung
Self Care ist längst mehr als ein achtsames Bad am Sonntagabend. Zwischen Wellnesskultur, Lifestyle-Industrie und Optimierungszwängen wird „Selbstfürsorge“ zunehmend entpolitisiert und kommerzialisiert. Doch ursprünglich war Self Care eine widerständige Praxis, vor allem in queeren, Schwarzen und feministischen Bewegungen. Wie kann Self Care heute wieder als politische, kollektive und solidarische Praxis verstanden werden? Und was passiert, wenn aus Selbstliebe Arbeit wird?
Die Veranstaltung lädt dazu ein, Self Care kritisch zu hinterfragen und in Beziehung zu Community Care zu setzen: Wer kümmert sich um wen und unter welchen Bedingungen? Wie lässt sich Fürsorge neu denken, jenseits von Konsumstrategien und individueller Leistungssteigerung?
In interaktiven Stationen und einem von Sara Sobhe (Universität Hamburg) moderierten Gespräch mit Diminga Lorenzen (Bundesfachnetz Rassismus und Gesundheit) und Nasanin Montazeri (Gründerin von “Baba Future” – Netzwerk für BIPOC Gesundheit), wollen wir gemeinsam in den Austausch kommen: über Erschöpfung und Empowerment, über Verantwortung und Solidarität – und über Care als Praxis des Widerstands.
Programm
Ab 17 Uhr – Ankommen, interaktive Stationen und Ausstellungsbesuch Sonderausstellung „CARE!“
Um 19 Uhr – moderiertes Gespräch mit Diminga Lorenzen (Bundesfachnetz Rassismus und Gesundheit) und Nasanin Montazeri (Gründerin von “Baba Future” – Netzwerk für BIPOC Gesundheit)
Ort: Museum der Arbeit, Zukunftswerkstatt, Wiesendamm 3, 22305 Hamburg (U/S Barmbek)
Teilnahme kostenlos und ohne Anmeldung
Eine Kooperation des Museum der Arbeit, Jungenarbeit Hamburg e.V. und der Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V.
Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.
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- Landesstiftung Hamburg
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