Montag, 13. Juni 2005 19.00 – 21.00 Uhr In meinem Kalender speichern

Soziale und ökologische Verantwortung von Unternehmen

5 Jahre Global Compact - Sind freiwillige Standards ausreichend?

Nachhalten 17: Gespräche zu Globalisierung und Nachhaltigkeit <br><br> Mit:<br> <b>Renate Künast</b>, Bundesministerin für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft<br> <b>Heinz-Dieter Koeppe</b>, Direktor Umwelt und Gesellschaft, KarstadtQuelle <br> <b>Heiko Hünsch</b>, Leiter Public Policy, Siemens AG <br> <b>Paul Bendix</b>, Geschäftsführer, Oxfam Deutschland<br> <b>Heinz Putzhammer</b>, Bundesvorstand, DGB<br> <b>Barbara Unmüßig</b>, Vorstand, Heinrich-Böll-Stiftung<br> Moderation: <b>Sigrid Thomsen</b>, Oxfam, Deutschland<br><br> Das Thema Unternehmensverantwortung ist im Aufwind. Weltweit wird von Unternehmen erwartet, Sozial- und Umweltstandards einzuhalten, Menschenrechte zu achten und Transparenz herzustellen. Seit Anfang der 90er Jahre haben zahlreiche Unternehmen mit der Entwicklung von so genannten Verhaltenskodizes reagiert, weitere private und öffentliche Initiativen wie die OECD- Leitsätze folgten. International hat der "Global Compact" große Beachtung gefunden, den UN-Generalsekretär Kofi Annan im Jahr 2000 ins Leben gerufen hat.<br><br> Aus Anlass des fünfjährigen Bestehens des "Global Compact" soll mit Vertretern der Bundesregierung, der Wirtschaft und der Zivilgesellschaft die Frage diskutiert werden, ob freiwillige Initiativen wie der "Global Compact" ausreichen, um soziale und ökologische Standards wirkungsvoll durchzusetzen oder ob alternativ bzw. zusätzlich dazu verbindlichere Regeln eingeführt werden müssten.<br><br> Beachten Sie auch die Veranstaltung zum Thema: <b>Die OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen am 29. Juni 2005</b><br> Details finden Sie: <a href="http://www.boell.de/calendar/viewev t.aspx? evtid=1197&crtpage=1"target="_blank"> hier</a>