"Solidarität". Urheber/in: Calos G. Csares. Creative Commons License LogoDieses Bild steht unter einer Creative Commons License.

Online-Diskussion

Dienstag, 15. Juni 2021 11.00 – 12.30 Uhr In meinem Kalender speichern

Online-Diskussion

Sprache & Solidarität

Aus unserer Reihe "Solidaritäten, Allianzen, Verbündetsein"

Auch unsere Sprache ist starker Ausdruck, wie wir zueinanderstehen. Sie reproduziert Machtverhältnisse, wirkt diskriminierend oder inkludierend. Abzulesen ist dies exemplarisch an der (alten) Diskussion um die Veränderung diskriminierender Texte in Kinderbüchern, um nur ein Beispiel zu nennen. Im Moment jedoch scheint Bewegung in alte und neue Debatten zu kommen, das gesprochene Binnen-I hält in den Medien Einzug, die (Um-) Bennenung von Straßen und Plätzen wird (neu) diskutiert, ist diskriminierungssensibler Sprachgebrauch gar en vogue? Wie können wir dieses Momentum nutzen, wie solidarisch kann Sprache sein und wann beginnt Cancel-Culture?

Mit
Prof. Dr. Anatol Stefanowitsch
– Sprachwissenschaftler und Blogger („Eine Frage der Moral“)
Sonja Eismann – Missy Magazine, Berlin

Moderation: Daphne Sagner – Künstlerin und Moderatorin, Kiel

Anmeldung

Oder per E-Mail an anmeldung.me@diakonie-hamburg.de 

Die Veranstaltung findet auf zoom statt. Zugangsdaten werden kurz vor der Veranstaltung verschickt.

Zum Hintergrund der Reihe Solidaritäten, Allianzen, Verbündetsein

Öffentliche Solidaritätsappelle haben im vergangenen Jahr stark zugenommen: die Coronakrise, die Flüchtlingssituation, europäische Fragen, das Klima verlangen nach Solidarität und wollen auf Ungleichheiten, Ungerechtigkeiten oder Handlungs-notwendigkeiten aufmerksam machen.
Was meinen wir, wenn wir über Solidarität sprechen? Worin unterscheidet sie sich von Verbündetsein oder Allyship? Wer nutzt welchen Begriff – und wozu? Welchen Beitrag leistet diskriminierungssensible Sprache? Und welche Solidarität wünschen wir uns? Solidarität kennt viele unterschiedliche Ebenen – die individuelle, politische, gesellschaftliche und wird heute von allen politischen Lagern für eigene Zwecke ge- und missbraucht.
In Zeiten einer vielfach beschrieenen entsolidarisierten Gesellschaft fragen wir nach und diskutieren in drei Veranstaltungen mit einem besonderen Fokus auf migrationspolitischen Aspekten, was Solidaritäten, Allianzen und Verbündetsein bedeuten können.

Wir bemühen uns, unsere Angebote inklusiv und so barrierearm wie möglich zu gestalten. Sollten Sie Unterstützungsbedarf haben, wie z.B. Gebärdensprache, sprechen Sie uns gerne an!

Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.

Eine Kooperationsveranstaltung von Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V.  und Diakonie Hamburg

 

 

Weitere Informationen

Adresse
▶ Online-Veranstaltung
Veranstalter/in
Landesstiftung Hamburg
Teilnahmegebühren
Teilnahme kostenlos