- Montag, 07. September 2009 18.30 – 21.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Sri Lanka auf dem Weg in den Frieden?
Lesung und Podiumsdiskussion
Drei Monate nach Ende des Bürgerkriegs in Sri Lanka werden weiterhin rund 280.000 Tamilen in Internierungslagern festgehalten. Ein Zugang von außen ist auch für Hilfsorganisationen kaum möglich; viele Menschen in den Lagern sterben an Hunger, Seuchen und fehlender medizinischer Versorgung.
Doch der UN-Menschenrechtsrat wies Ende Mai den Aufruf nach Untersuchung von Menschenrechtsverletzungen in Sri Lanka zurück und die Berichterstattung aus dem Norden Sri Lankas ist stark eingeschränkt. Seitdem die Regierung am 19. Mai den militärischen Sieg über die LTTE erklärte, bleibt das internationale mediale Interesse weitgehend aus.
Die Heinrich-Böll-Stiftung hat zwei oppositionelle Autoren und Journalisten aus Sri Lanka in das Stipendienprogramm Haus Langenbroich aufgenommen und veranstaltet mit ihnen eine Lesung und Podiumsdiskussion über die politische und humanitäre Lage in Sri Lanka.
Wie kann nach einem fast dreißigjährigen Bürgerkrieg der Weg zu Frieden, Demokratie und Menschenrechten beschritten werden? Wie sind die Zukunftsperspektiven der tamilischen Bevölkerung in einem durch Kriegserfahrung und Ressentiments gespaltenen Land? Wie steht es um Meinungs- und Pressefreiheit für Tamilen und oppositionelle Singhalesen? Welche Rolle kommt den seit Jahrzehnten in den Konflikt involvierten internationalen Akteuren zu?
Mit:
Bashana Abeywardane, Autor und Journalist aus Sri Lanka
Ajith Herath, Autor und Journalist aus Sri Lanka
Vazuki Thangarajah, Südasienwissenschaftlerin
Dr. habil. Christian Wagner, Stiftung Wissenschaft und Politik, Leiter Forschungsgruppe Asien
Moderation:
Sven Hansen, die tageszeitung (taz)
Doch der UN-Menschenrechtsrat wies Ende Mai den Aufruf nach Untersuchung von Menschenrechtsverletzungen in Sri Lanka zurück und die Berichterstattung aus dem Norden Sri Lankas ist stark eingeschränkt. Seitdem die Regierung am 19. Mai den militärischen Sieg über die LTTE erklärte, bleibt das internationale mediale Interesse weitgehend aus.
Die Heinrich-Böll-Stiftung hat zwei oppositionelle Autoren und Journalisten aus Sri Lanka in das Stipendienprogramm Haus Langenbroich aufgenommen und veranstaltet mit ihnen eine Lesung und Podiumsdiskussion über die politische und humanitäre Lage in Sri Lanka.
Wie kann nach einem fast dreißigjährigen Bürgerkrieg der Weg zu Frieden, Demokratie und Menschenrechten beschritten werden? Wie sind die Zukunftsperspektiven der tamilischen Bevölkerung in einem durch Kriegserfahrung und Ressentiments gespaltenen Land? Wie steht es um Meinungs- und Pressefreiheit für Tamilen und oppositionelle Singhalesen? Welche Rolle kommt den seit Jahrzehnten in den Konflikt involvierten internationalen Akteuren zu?
Mit:
Bashana Abeywardane, Autor und Journalist aus Sri Lanka
Ajith Herath, Autor und Journalist aus Sri Lanka
Vazuki Thangarajah, Südasienwissenschaftlerin
Dr. habil. Christian Wagner, Stiftung Wissenschaft und Politik, Leiter Forschungsgruppe Asien
Moderation:
Sven Hansen, die tageszeitung (taz)
- Veranstalter*in
- Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin