Dienstag, 30. Juni 2009 19.30 – 21.30 Uhr In meinem Kalender speichern

Staatsverschuldung = Investitionen in die Zukunft?

In der Reihe Krisengespräche

Podiumsdiskussion in der Reihe Krisengespräche

Zur Frage der Schulden waren die Anstrengungen zur Haushaltskonsolidierung viele Jahre ein parteienübergreifend akzeptiertes Markenzeichen in der Bundesrepublik. Die Wirtschaftskrise rechtfertigt nun die Aufnahme neuer Schulden als Feuerwehrreaktion des Staates und als Investition in die Zukunft – aber neue Schulden bedeuten auch hohe Belastungen für zukünftige Generationen.

Wir fragen, unter welchen Bedingungen Konjunkturprogramme und damit die Aufnahme neuer Schulden zu rechtfertigen sind und wie sie gestrickt sein müssen, damit sie wirken können.

Welche Folgen wird das derzeitige Ausgabeverhalten haben? Darf die Bundesregierung nur dann neue Schulden aufnehmen, wenn gleichzeitig ein Plan zu deren Tilgung vorliegt? Was zeigen die Ergebnisse der Föderalismuskommission II zu Verschuldungsfragen und wo kommen die Einnahmen der Zukunft her, die helfen sollen, den neuen Schuldenberg zu verkleinern?

Mit:
Prof. Michael C. Burda, HU zu Berlin
Dr. Anselm Görres, Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft e.V. (FÖS)
Fritz Kuhn, MdB, Bündnis90/Die Grünen

Moderation:
Ralf Fücks, Heinrich-Böll-Stiftung