Dienstag, 13. November 2012 19.00 – 21.00 Uhr In meinem Kalender speichern

Stadtentwicklung und Kreativwirtschaft

Von kreativen Milieus und der Planung offener Räume

„Hamburg sollte sich als Stadt verstehen, die Freiräume für Experimente
und Austausch zulässt und Möglichkeiten für das Unplanbare schafft.“

Dieser Satz steht als Handlungsempfehlung im Kreativwirtschaftsbericht 2012. Hamburg ist derzeit
deutschlandweit Spitzenreiter in diesem zukunftsrelevanten Wirtschaftssektor*. Doch der Schein trügt: Hamburgs Vorsprung an der Spitze schmilzt, Kreative wandern nach Berlin oder München ab. Hamburgs Politik ist gefordert, die Rahmenbedingungen für Kultur- und Kreativwirtschaft zu verbessern. Eng damit verbunden ist die Schaffung einer geeigneten Atmosphäre für Kreativität. Doch wie ist es um die stadtentwicklungs- und kulturpolitische Umsetzung der o.g. Handlungsempfehlung bestellt? Welche Maßnahmen ergreift die Stadt für die Förderung kreativer Millieus? Am Beispiel des Oberhafens thematisieren wir Entstehung und Entwicklung eines kreativwirtschaftlichen Sektors aus politischer und wissenschaftlicher Sicht und diskutieren auch, wie es um kreative Räume in anderen Großstädten wie z.B. Berlin steht.
* Zu diesem Sektor werden all jene gezählt, die sich mit der Schaffung, Produktion, Verteilung und/oder medialen Verbreitung von kulturellen/kreativen Gütern und Dienstleistungen befassen.


Mit:
Christa Goetsch
Bürgermeisterin a.D., Kulturpolitische Sprecherin der Grünen-Bürgerschaftsfraktion
Prof. Gesa Ziemer
Vizepräsidentin Forschung an der Hafencity Universität Hamburg
Jürgen Bruns-Berentelg
Vorsitzender der Geschäftsführung HafenCity Hamburg GmbH
Jürgen Breiter
Urban Curator, Initiative „Stadt Neudenken”, Berlin

Zur Einstimmung zeigen wir Kurzfilme zum Thema.