Gespräch Sonntag, 07. Juni 2020

Stadtspaziergang: Auf der Spur der Menschenrechte über die Rote Insel

Datum, Uhrzeit
So., 07. Juni 2020,
14.00 – 16.15 Uhr In meinem Kalender speichern
Adresse
➽ Siehe Veranstaltungsbeschreibung
Sprache
Deutsch
Veranstalter/in
Landesstiftung Berlin (Bildungswerk)
Rechtliches
Allgemeine Geschäftsbedingungen
Auf dem Spaziergang werden die Menschenrechte anhand konkreter Orte vorgestellt, – ausgehend von den Menschenrechtsverträgen der Vereinten Nationen. Beispielsweise das Recht auf den Schutz vor jeglicher Diskriminierung - sei es rassistische Diskriminierung oder die Diskriminierung von Frauen. Es geht unter anderem um die Menschenrechte von Geflüchteten, von Kindern und um das Recht auf eine inklusive Gesellschaft und auf eine selbstbestimmte Geschlechtszugehörigkeit und Liebe.

Der Weg führt auch zum Geburtshaus von Marlene Dietrich, der prominentesten ehemaligen Bewohnerin der „Roten Insel“ - einer selbstbewussten Frau, die die Demokratie und die Menschen liebte.
Berühmt wurde die „Rote Insel“ durch Widerstandsgruppen gegen die Nazidiktatur. Für die SPD sind hier Julius und Annedore Leber zu nennen: an sie erinnert der gleichnamige „Lern- und Gedenkort“. Auch Widerstandsgruppen der KPD waren aktiv und die kleine, aber wirksame undogmatische „Kommunistische Partei – Opposition“ u.a. mit Alfred Davidsohn. Auch diese Menschen haben uns heute viel zu sagen.
Die „Rote Insel“ erfreut sich zunehmender Beliebtheit.
Das hat schöne Seiten: gemütliche Cafés und Bäckereien oder die „Insel-Tour“ - ein „historisches Informationssystem im Stadtraum“, bestehend aus 19 Informationstafeln auf der Insel, die auch in diesen Menschenrechtsspaziergang einbezogen werden.
Die weniger schöne Seite: auch auf der „Roten Insel“ wächst der Gentrifizierungsdruck. Initiativen wehren sich dagegen, verdrängt zu werden, zum Teil mit Erfolg.
Hier geht es um das Menschenrecht auf Wohnen.

Referent: Martin Forberg M.A.
Martin Forberg ist politischer Bildner, Publizist und Stadtbilderklärer. Er hat Neuere Geschichte mit den Nebenfächern Soziologie und Ethnologie studiert.

Der Stadtspaziergang ist teilnahmebegrenzt auf 8 Personen, um den nötigen Sicherheitsabstand von 1,5 Metern für Teilnehmende und Passant*innen zu gewährleisten. Wir appellieren an alle selbstständig darauf zu achten, dass dieser Mindestabstand zu jeder Zeit eingehalten wird. Aufgrund der geringen Teilnehmer*innenanzahl erwarten wir aber auch eine hohe Verbindlichkeit bei einer Anmeldung! Obwohl die Veranstaltung nicht in geschlossenen Räumen stattfindet wird das Tragen eines Mund-Nasenschutzes empfohlen!

Die Teilnahme ist kostenfrei.
Der Treffpunkt wird nach der Anmeldung mitgeteilt.

Die Veranstaltung wird mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin realisiert.