Freitag, 16. Oktober 2009 18.00 – 20.00 Uhr In meinem Kalender speichern

Steffen Mensching schimpft auf die „Friedlichen Revolutionär/innen“

veranstaltet von `Friedrich Ebert Stiftung`

Steffen Mensching schimpft auf die „Friedlichen Revolutionär/innen“

Im großen deutschen Jubiläumsjahr möchten auch wir einen Beitrag zur Erinnerungskultur leisten. Am Montag, den 16. Oktober 1989 demonstrierten allein in Leipzig, Dresden und Halle insgesamt 128.000 DDR-Bürgerinnen und Bürger. Genau 20 Jahre später nutzen wir diesen Abend für eine etwas andere Form Gedenkens.

Wir wollen Sie ermutigen: Lassen Sie sich beschimpfen! Beschimpfungen haben eine entlastende Wirkung. Und außerdem Tradition – im Alltag wie in der Politik. Beschimpfungen sind ungerechte Übertreibungen. Sie bringen nichts, außer – einem Quäntchen Wahrheit, über das man befreit lachen kann.

Steffen Mensching, geboren 1958 in Berlin, studierte Kulturwissenschaften an der Humboldt-Universität Berlin und arbeitet seit 1980 als Autor, Schauspieler, Dramaturg, Sänger, Liedermacher und Clown. Bis 1999 steht er zusammen mit Hans-Eckardt Wenzel als Clownsduo mit selbstgeschriebenen hintergründig-philosophischen Programmen wie z. B. „Letztes aus der Da Da eR“ auf der Bühne. 1991 erhielten sie in Mainz den Deutschen Kleinkunstpreis und 1995 den Kabarettpreis der Stadt Nürnberg. Erfolgreich war er u.a. mit den Solo-Programmen „One Man Show Down“ und „Amok“. Es folgten die Romane „Jacobs Leiter“(2003) und „Lustigs Flucht“ (2005). Seit Beginn der Spielzeit 2008/09 ist Steffen Mensching Intendant des Thüringer Landestheaters Rudolstadt.
Friedrich Ebert Stiftung