- Freitag, 21. August 2009 – Samstag, 22. August 2009 In meinem Kalender speichern
Stilllegung des Endlagers für radioaktive Abfälle Morsleben „ERAM“
Öffentlichkeitsbeteiligung und Einwendungen
Es müssen nicht gleich Castorbehälter mit abgebrannten Brennelementen sein: auch „schwach- und mittelaktive“ radioaktive Abfälle bergen ein großes Gefahrenpotential. Denn: jede zusätzliche Niedrigstrahlung schadet den Menschen dieser und folgender Generationen.
Im ehemaligen Salzbergwerk Morsleben wurden bis 1998 insgesamt 36.700 m3 radioaktiver Abfälle eingelagert. Mehr als 50% der Abfälle wurden nach der Wiedervereinigung bis zum gerichtlichen Aus noch auf der Basis der alten DDR-Betriebsgenehmigung ohne Nachweis der Langzeit¬sicherheit eingelagert. Die Lagerstätte ist instabil. Seit Jahren wird mit großem Aufwand versucht, unkontrollierte Einstürze von Stollen und Großkavernen zu verhindern.
Für die Lagerung hochaktiver Strahlenquellen, die im ERAM eigentlich gar nicht sein dürften, wurde eine Plangenehmigung zur Zwischenlagerung erteilt. Mit der Stilllegung sollen auch diese Strahlenquellen endgültig dort bleiben.
Das seit 17 Jahren laufende atomrechtliche Planfeststellungsverfahren tritt mit der für Herbst angekündigten Auslegung der Planunterlagen in eine kritische Phase. Betroffene Gebietskörperschaften, Bürger/-innen und Verbände können zu Schwachstellen der Planungen Einwendungen erheben. Diese Einwendungen sind Angelpunkte der folgenden Anhörung und ggf. zukünftiger Klagen.
Für die Lagerung hochaktiver Strahlenquellen, die im ERAM eigentlich gar nicht sein dürften, wurde eine Plangenehmigung zur Zwischenlagerung erteilt. Mit der Stilllegung sollen auch diese Strahlenquellen endgültig dort bleiben.
Das seit 17 Jahren laufende atomrechtliche Planfeststellungsverfahren tritt mit der für Herbst angekündigten Auslegung der Planunterlagen in eine kritische Phase. Betroffene Gebietskörperschaften, Bürger/-innen und Verbände können zu Schwachstellen der Planungen Einwendungen erheben. Diese Einwendungen sind Angelpunkte der folgenden Anhörung und ggf. zukünftiger Klagen.
- Wie können sich BürgerInnen, Organisationen, Politik und Verwaltung eine fundierte Meinung zum Stilllegungskonzept bilden und ggf. Einwände erheben?
- Welche Konsequenzen ergeben sich aus der Morsleben-Stilllegung für die ungelöste Endlagerfrage mit Asse-II, Gorleben und Konrad? Welche für den Atomausstieg?
- Wie wollen die Betreiber die Anlage stilllegen und die Langzeitsicherheit nachweisen?
- Veranstalter*in
- Externe Veranstaltung