Veranstaltung
- Samstag, 05. November 2022 10.00 – 13.30 Uhr In meinem Kalender speichern
Stipendiat*innen- und Alumni-Treffen
Netzwerktreffen in Erfurt
Bei dem Treffen für Stipendiat*innen und Alumni möchten wir über die Arbeit und die Angebote der Heinrich-Böll-Stiftung Thüringen informieren, uns zu verschiedenen Themen austauschen und die Möglichkeit zur Vernetzung bieten.
Das Treffen findet am Samstag, den 5. November 2022 in der Johannesstraße 175 in Erfurt statt.
Programm:
9:45 Ankommen
10:00 Begrüßung und Kennenlernen
11:00 Informationen zur Heinrich-Böll-Stiftung Thüringen
11:45 Pause (für Getränke und vegetarische/vegane Snacks ist gesorgt)
12:00 Inhaltlicher Austausch in Gruppen
- Grünes Regieren in linken Bündnissen – Wie ist die Lage in Thüringen? (mit Ann-Sophie Bohm, Landessprecherin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Thüringen und HBS-Alumna)
- Das „Wunder der Gewaltlosigkeit“. Die Friedliche Revolution in Suhl. (mit Dr. Anke Geier, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Thüringer Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur)
13:00 Abschluss
13:30 Ende
Informationen zum inhaltlichen Austausch:
Grünes Regieren in linken Bündnissen – Wie ist die Lage in Thüringen? (mit Ann-Sophie Bohm, Landessprecherin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Thüringen und HBS-Alumna)
Als es 2014 gelang, eine rot-rot-grüne Regierung in Thüringen auf die Beine zu stellen, war das ein großer Triumph für alle beteiligten Parteien. Mit viel Schaffenskraft, Veränderungswillen und einer gemeinsamen Erzählung startete die Koalition in die neue Aufgabe. Mittlerweile sind acht Jahre, eine weitere Landtagswahl und ein Dammbruch vergangen und r2g nur noch eine Minderheitsregierung. Nach aktuellen Einblicken in die Koalitionsarbeit wollen wir gemeinsam u. a. die Fragen diskutieren: Welche Herausforderungen bringt das Regieren in progressiven Bündnissen besonders für die BÜNDNISGRÜNEN? Und wie sind die Aussichten für die Zeit nach der nächsten Landtagswahl?
Das „Wunder der Gewaltlosigkeit“. Die Friedliche Revolution in Suhl. (mit Dr. Anke Geier, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Thüringer Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Bei den Begriffen „Friedliche Revolution“ oder „Wende“ denken viele Menschen an die Ereignisse im Herbst 1989 in der DDR in den Großstädten Leipzig, Dresden und Berlin. Aber auch in der Provinz forderte die Zivilgesellschaft Reformen des diktatorischen SED-Systems. Tausende Menschen demonstrierten für Freiheit und Demokratie. Am Beispiel der Stadt Suhl im Thüringer Wald – damals Bezirkshauptstadt und Sitz vieler staatlicher Institutionen – werden die Akteure des friedlichen Protestes in der Provinz und wichtige Ereignisse der damaligen Zeit beleuchtet. Ein einleitender Impulsvortrag soll anregen über zivilgesellschaftliche Proteste damals und heute und die Aufarbeitung von Diktaturen zu sprechen.
Anmeldung unter info@boell-thueringen.de
- Adresse
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▶ Siehe Veranstaltungsbeschreibung
- Veranstalter*in
- Landesstiftung Thüringen