Montag, 18. Februar 2008 18.00 – 21.00 Uhr In meinem Kalender speichern

Strategie. Politik. Demokratie. Politische Planung zwischen Machterhalt und langfristigen Zielen

Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung

Politische Strategie ist möglich, rational und demokratisch. Politische Strategie und Demokratie schließen sich folglich nicht aus, sondern gehören zusammen. Auch wenn politische Strategie nur eine Erfolgsvariable im politisch-demokratischen Entscheidungsprozess ist, ist sie doch gerade hier von besonderer Bedeutung. Es besteht höchste Notwendigkeit zu Strategiebildung und -fähigkeit in der Politik. Doch es wird kritisiert, Politik sei voll an Taktik, aber arm an Strategie. Zudem fehle es an systematischer Auseinandersetzung, und zwar politisch wie auch wissenschaftlich. Diesem Fehlen systematischer Auseinandersetzung soll durch das im Juni 2007 erschienene, von Joachim Raschke und Ralf Tils verfasste, Werk Politische Strategie. Eine Grundlegung sowie durch das aktuelle Heft des Forschungsjournals Neue Soziale Bewegungen (1/2008) begegnet werden*.
Joachim Raschke wird in die systematische Beschäftigung mit dem Thema einführen und dann gemeinsam mit der Vorsitzenden von Transparency International, Sylvia Schenk, dem Staatssekretär im Bundesumweltministerium Matthias Machnig und Ihnen über die Anforderungen an erfolgreiche politische Strategie in der Mediendemokratie diskutieren. Thomas Leif, Herausgeber des Forschungsjournals, leitet das Gespräch, in dem es insbesondere um die Bedeutung politischer Inhalte sowie das Auffinden und den Nutzen politischer Entscheidungsspielräume als Ziel politischer Strategiebildung gehen wird. Sie sind herzlich eingeladen, an dieser öffentlichen Diskussion teilzunehmen!
www.fes.de