- Samstag, 22. Oktober 2005 10.15 – 16.30 Uhr In meinem Kalender speichern
Strategien und Diskurse demographischer Steuerung
Wie wirksam ist Bevölkerungspolitik?
Die Sorge um die "alternde" deutsche
Gesellschaft ist heute allgegenwärtig und
provoziert eine aufgeregte Debatte
darüber,
wie die Geburtenrate erfolgreich gesteigert
werden könnte. Die
TeilnehmerInnen der Debatte unterstellen
dabei einhellig, dass staatliche
Fördermaßnahmen, (privat-)wirtschaftliche
Unterstützungen und/oder Veränderungen
der
gesellschaftlichen Kultur Frauen davon
überzeugen können, Kinder zu
gebären.<br>
Wir möchten der Frage nachgehen, ob
diese
allgemein geteilte Unterstellung
tatsächlich zutreffend ist. Lassen sich
Frauen von staatlichen,
(privat-)wirtschaftlichen und kulturellen
Faktoren zum Gebären "anleiten"? Kann die
Geburtenrate durch politische Strategien
und Diskurse wirksam gesteigert werden?
Ist
Bevölkerungspolitik, ob pro- oder
antinatalistisch, ob in der Geschichte oder
der globalisierten Gegenwart, ob repressiv
oder unterstützend, eine Politik, die
erfolgreich zu steuern vermag? Übersetzen
sich bevölkerungspolitische
Regulierungsversuche, gleich welcher
Provenienz, in individuelle
Lebensentscheidungen? Folgen Frauen
freiwillig den biopolitischen Vorgaben
zwischen Geburtenförderung und
Geburtenverhinderung?<br>
<br>
mit:<br>
<br>
<b>Dr. Diana Auth</b> und<br>
<b>Prof. Dr. Barbara Holland-Cunz</b>,
Universität
Gießen<br>
<br>
<b>Dr. Bettina Rainer</b>,
wissenschaftliche Mitarbeiterin, Deutscher
Bundestag<br>
<br>
<b>Dr. Barbara Willenbacher</b>,
Universität Hannover <br>
<br>
<b>Dr. Juliane Roloff</b>, Bundesinstitut
für Bevölkerungsforschung, Wiesbaden
<br>
<br>
<b>Prof. Dr. Corinna Onnen-
Isemann</b>,
Universität Regensburg <br>
<br>
<b>PD Dr. Gerda Ruth Neyer</b>,
Max-Planck-Institut für demographische
Forschung, Rostock
- Veranstalter*in
- Landesstiftung Hessen