Diskussion Donnerstag, 12. November 2020

FÄLLT AUS Subkultur und Systemrelevanz

Reihe: Corona und die Folgen für den öffentlichen Raum

Mörchenpark Holzmark 25. Urheber/in: MeTaMiND EvoLuTioN. Creative Commons License LogoDieses Bild steht unter einer Creative Commons License.
Datum, Uhrzeit
Do., 12. Nov. 2020,
17.30 – 18.45 Uhr In meinem Kalender speichern
Adresse
▶ Siehe Veranstaltungsbeschreibung

Sprache
Deutsch
Veranstalter/in
Landesstiftung Hamburg

Leider müssen wir diese Online-Veranstaltung kurzfristig absagen. Wir bemühen uns um einen neuen Termin und werden Sie darüber hier auf unserer Homapage informieren.

Seit der Pandemie wird viel über Systemrelevanz gesprochen, Care-Berufe werden beklatscht, hier und da wird auch eine gerechtere Entlohnung gefordert. Währenddessen geht es der subkulturellen Szene teilweise ohne Aussicht auf offizielle „Wiedereröffnung“ zunehmend schlechter. Doch ist nicht gerade sie besonders systemrelevant? Zumindest schaffen Akteur*innen der Szene oft öffentliche Räume der Begegnung, die auf Selbstorganisation, Kreativität, Solidarität und Mut zu neuen Strukturen setzen. Inwiefern hat die Subkultur-Szene in Zeiten großer Veränderungen also eine (Um-)gestaltungsmacht öffentlicher Räume inne? Welche Möglichkeiten der Unterstützung gibt es und in welcher Weise ist die Politik gefragt?

Zu diesen und weiteren Fragen diskutieren
Dr. Carsten Brosda – Senator für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg
Till F.E. Haupt – Künstler, Vorstandsmitglied des Gängeviertel e.V., der Gängeviertel Genossenschaft 2010 eG sowie des Berufsverbandes Bildender Künstler*innen in Hamburg

Moderation
Dr. Hilke Marit Berger – CityScience Lab der HafenCity Universität Hamburg
 
Die Reihe findet auf zoom statt.
Die Zugangsdaten werden einen Tag zuvor verschickt.
Anmeldungen bitte an info@boell-hamburg.de.
Eine Veranstaltungsreihe der Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V. und dem CityScience Lab der HafenCity Universität Hamburg

Die Veranstaltungsreihe findet statt im Rahmen des Verbundprojektes Öffentliche Räume der Heinrich-Böll-Stiftungen.
         
Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg

Hintergrund zur Reihe:
Demokratie hat einen Ort und das ist der Öffentliche Raum. Hier werden Demokratie und Gesellschaft erlebt, gelernt und gelebt. Öffentliche Räume sind all die Räume über die alle Menschen Zugang zu öffentlichen Gütern haben. Vor dem Hintergrund der Pandemie erfährt der öffentliche Raum gravierende Eingriffe. Offen bleibt, inwiefern sich diese dauerhaft auswirken werden und welche grundlegenden Veränderungen sie hervorrufen werden. Damit erlangt der öffentliche Raum eine neue Aktualität, der wir mit der vierteiligen Veranstaltungsreihe Rechnung tragen.
Nach einer Auftaktveranstaltung, die einen allgemeinen Blick auf die Veränderungen des öffentlichen Raums wirft, folgen weitere Veranstaltungen zu Raumfragen mit Blick auf Schulbildung, die Szene der Subkultur und dem Stadt-Land-Gefälle in Corona-Zeiten.
Grundsätzlich wollen wir in der Reihe gemeinsam diskutieren warum öffentliche Räume wichtig sind und warum wir uns immer wieder um sie kümmern müssen.