- Donnerstag, 10. Mai 2007 00.00 Uhr – Freitag, 11. Mai 2007, 00.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Symposium Kategorischer Feminismus: Freiheit im Privaten und Öffentlichen, Zagreb
Besonders motiviert von der vorjährigen Erfahrung des Symposiums Kategorischer Feminismus, zum Thema Notwendigkeit der feministischen Theorie und Praxis, haben wir uns entschieden, dieses Jahr wiederum eine Tagung im Rahmen des Kategorischen Feminismu s zu organisieren.
Diesmal wird sie dem Thema Freiheit im Privaten und Öffentlichen gewidmet sein. Von der Vielschichtigkeit und dem Umfang dieses Themas ausgehend, folgen wir dem Pluralismus von Ideen, Themen, Stellungnahmen, Generationen, Engagements und Spezialisierungen.
Allerdings spielen wir absichtlich mit dem Kategorischen im Titel und damit wollen wir zwei Sachen betonen. Einerseits berufen wir Kant als eine philosophisch-historische Autorität und ein wesentlicher
geschichtlicher Ausganspunkt überhaupt. Anderseits, gerade durch Kant stellen wir auf einer symbolischen Ebene den geschichtlichen Kanon des dominierend männlichen, vor allem philosophischen Gedankens und Erkennens, sowie der Wissenschaft und Schaffenskraft im allgemeinen in Frage. Freiheit zu etwas, Freiheit von etwas, Freiheit und die innerliche morale Anordnung der wirkenden Person, Freiheit als Möglichkeit, als Möglichkeit für Selbstbestimmung, als Abwesenheit vom äußerlichen Hindernis in Bewegung, als persönliche Autonomie, als Beginnen von einem Zustand von sich selbst, als Verfügen über sich selbst aus freiem Willen, Freiheit als die erkannte Notwendigkeit, als Abwesenheit vom äußerlichen Zwang, Freiheit und menschliche Existenz als das freie Entscheiden und Wählen, pol itische Freiheit, individuelle Freiheit, private Freiheit, Freiheit zum Ausgehen in den Raum des Öffentlichen. Aber auch die Besonderheiten der Freiheit aus der Traditionen des Libertarianismus und Liberalismus in die
neo-liberalistische Tradition. Einerseits wird Anspruch auf die Verwirklichung der Freiheit erhoben, anderseits wird die Freiheit im Gegensatz zu vorhandenen asymmetrische Machtpositionen, politischen Institutionen, Ideen und Gesellschaftssystemen verlangt. Auf diese Weise ist die Aufgabe des Feminismus, der sich auch als die Freiheit im Privaten und Öffentlichen gestaltet, von Anfang an die Ausgangspunkte zu erforschen und so viel wie möglich in die Grundlagen der Geschichte über Freiheit einzugreifen. Die Freiheit offenbart si ch in besonderer Weise auch dann, wenn man seine Meinung und Tätigkeit, im Rahmen seiner eigenen Auswahl so zeigt, dass man gegen sie wirkt und schreibt, in bestimmtem Sinne ähnlich zu einigen Ansprüchen von Emma Goldman. Da das Hauptziel der jährlichen Tagung zum Thema Kategorischer Feminismus das Hinterfragen der theoretischen und praktischen Feminismusfelder ist, haben wir dann auch im vorigen Jahr mit dem Thema der Notwendigkeit der feministischen Theorie und Praxi s angefangen. Wir glauben, dass es wichtig ist, immer wieder Themen, die grundlegend zur Bestimmung des Feminismus und seinen führenden Themen sind, zu diskutieren.
Deshalb setzen wir den Schwerpunkt des Hinterfragens von Freiheit auf den feministischen Anspruch, der das unterschiedliche Behandeln von `Andersartigen` im Privaten und Äußerlichen - in der natürlichen, kulturellen, politischen, religiösen, ideologichen und anderen Öffentlichkeit, aufheben will. Wir erwarten eine angeregte Diskussion verschiedener Standpunkte und Aspekte, die sowohl auf vielfältige theoretische als auch auf praktische Grundlagen des uns vorliegenden Themas verweisen. Bei der Diskussion über die Freiheit im Privaten und Öffentlichen wird im philosophischen, geschichtlichen, soziologischen, psychologischen, ethischen und bioethischen, politologischen, politischen und biopolitischen, rechtlichen, literarischen, künstlerischen, antrolopologischen, religiösen und esotherischen, linguistischen und allgemeinsprachlichen, ethnologischen, ökologischen, aktivistischen und anderen sozial-humanistischen Rahmen gesprochen.
Diesmal wird sie dem Thema Freiheit im Privaten und Öffentlichen gewidmet sein. Von der Vielschichtigkeit und dem Umfang dieses Themas ausgehend, folgen wir dem Pluralismus von Ideen, Themen, Stellungnahmen, Generationen, Engagements und Spezialisierungen.
Allerdings spielen wir absichtlich mit dem Kategorischen im Titel und damit wollen wir zwei Sachen betonen. Einerseits berufen wir Kant als eine philosophisch-historische Autorität und ein wesentlicher
geschichtlicher Ausganspunkt überhaupt. Anderseits, gerade durch Kant stellen wir auf einer symbolischen Ebene den geschichtlichen Kanon des dominierend männlichen, vor allem philosophischen Gedankens und Erkennens, sowie der Wissenschaft und Schaffenskraft im allgemeinen in Frage. Freiheit zu etwas, Freiheit von etwas, Freiheit und die innerliche morale Anordnung der wirkenden Person, Freiheit als Möglichkeit, als Möglichkeit für Selbstbestimmung, als Abwesenheit vom äußerlichen Hindernis in Bewegung, als persönliche Autonomie, als Beginnen von einem Zustand von sich selbst, als Verfügen über sich selbst aus freiem Willen, Freiheit als die erkannte Notwendigkeit, als Abwesenheit vom äußerlichen Zwang, Freiheit und menschliche Existenz als das freie Entscheiden und Wählen, pol itische Freiheit, individuelle Freiheit, private Freiheit, Freiheit zum Ausgehen in den Raum des Öffentlichen. Aber auch die Besonderheiten der Freiheit aus der Traditionen des Libertarianismus und Liberalismus in die
neo-liberalistische Tradition. Einerseits wird Anspruch auf die Verwirklichung der Freiheit erhoben, anderseits wird die Freiheit im Gegensatz zu vorhandenen asymmetrische Machtpositionen, politischen Institutionen, Ideen und Gesellschaftssystemen verlangt. Auf diese Weise ist die Aufgabe des Feminismus, der sich auch als die Freiheit im Privaten und Öffentlichen gestaltet, von Anfang an die Ausgangspunkte zu erforschen und so viel wie möglich in die Grundlagen der Geschichte über Freiheit einzugreifen. Die Freiheit offenbart si ch in besonderer Weise auch dann, wenn man seine Meinung und Tätigkeit, im Rahmen seiner eigenen Auswahl so zeigt, dass man gegen sie wirkt und schreibt, in bestimmtem Sinne ähnlich zu einigen Ansprüchen von Emma Goldman. Da das Hauptziel der jährlichen Tagung zum Thema Kategorischer Feminismus das Hinterfragen der theoretischen und praktischen Feminismusfelder ist, haben wir dann auch im vorigen Jahr mit dem Thema der Notwendigkeit der feministischen Theorie und Praxi s angefangen. Wir glauben, dass es wichtig ist, immer wieder Themen, die grundlegend zur Bestimmung des Feminismus und seinen führenden Themen sind, zu diskutieren.
Deshalb setzen wir den Schwerpunkt des Hinterfragens von Freiheit auf den feministischen Anspruch, der das unterschiedliche Behandeln von `Andersartigen` im Privaten und Äußerlichen - in der natürlichen, kulturellen, politischen, religiösen, ideologichen und anderen Öffentlichkeit, aufheben will. Wir erwarten eine angeregte Diskussion verschiedener Standpunkte und Aspekte, die sowohl auf vielfältige theoretische als auch auf praktische Grundlagen des uns vorliegenden Themas verweisen. Bei der Diskussion über die Freiheit im Privaten und Öffentlichen wird im philosophischen, geschichtlichen, soziologischen, psychologischen, ethischen und bioethischen, politologischen, politischen und biopolitischen, rechtlichen, literarischen, künstlerischen, antrolopologischen, religiösen und esotherischen, linguistischen und allgemeinsprachlichen, ethnologischen, ökologischen, aktivistischen und anderen sozial-humanistischen Rahmen gesprochen.