- Dienstag, 24. April 2012 10.00 – 17.00 Uhr In meinem Kalender speichern
Tagung: Demokratische Öffentlichkeit und Rechtsextremismus im ländlichen Raum
Zahlreiche Einzelpersonen, Initiativen und Bündnisse engagieren sich in Brandenburg gegen Rechts. Ihr Einsatz ist von zentraler Bedeutung für die Demokratie. Denn gerade im ländlichen Raum bricht die kulturelle und wirtschaftliche Infrastruktur zunehmend weg. Rechtsextremist/innen nutzen dieses Vakuum, um sich als vermeintlich sozial engagierte Akteur/innen zu etablieren und an Akzeptanz zu gewinnen. Damit ihre demokratiefeindlichen Einstellungen nicht zur Normalität werden, ist das Engagement demokratischer Aktivist/innen vor Ort gefragt. Nur wenn sich die Demokratie im öffentlichen Raum durch Aktionen, Partizipation und Reflektion ausbreitet, kann der Ausbreitung rechtsextremer Einstellungen auf Dauer entgegengewirkt werden. Der Einsatz gegen antidemokratische Tendenzen erfordert aber nicht nur Zivilcourage und viel Kraft, sondern auch umfassende Kompetenzen und ein fundiertes Wissen über bewährte Handlungsmöglichkeiten.
Welche Strategien und Maßnahmen zur Stärkung demokratischer Werte haben sich bewährt? Vor welchen Problemen steht die Arbeit gegen Rechtsextremismus vor Ort? Wie können sich lokale Akteur/innen auf diese Herausforderungen vorbereiten? Welche Unterstützungs- und Vernetzungsmöglichkeiten gibt es?
Ziel des Modellprojektes „Spaces – Information, Debatte und Training für Toleranz“ war es, Angebote zur Information und Weiterbildung für die engagierte Zivilgesellschaft in Brandenburg zu schaffen. Drei Jahre lang brachte es Expert/innen, lokale Initiativen und Engagierte in Diskussionsveranstaltungen und Seminaren zusammen und bot ihnen den Raum, um unterschiedliche Handlungsansätze gegen Rechtsextremismus im ländlichen Raum zu erproben. Argumentations- und Sensibilisierungstrainings stärkten die demokratische Kompetenz der Engagierten vor Ort, Podiumsdiskussionen regten zur Auseinandersetzung an, und künstlerische Interventionen schufen einen Anlass zur öffentlichen Debatte über Toleranz und Demokratie.
Die Tagung setzt sich im Rückblick mit den Maßnahmen des Projektes auseinander. Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, beruflicher Praxis und Zivilgesellschaft diskutieren geeignete politische, gesellschaftliche und mediale Strategien gegen Rechtsextremismus im ländlichen Raum. Zur Diskussion und zum Austausch über eigene Erfahrungen sind Sie herzlich eingeladen.
Welche Strategien und Maßnahmen zur Stärkung demokratischer Werte haben sich bewährt? Vor welchen Problemen steht die Arbeit gegen Rechtsextremismus vor Ort? Wie können sich lokale Akteur/innen auf diese Herausforderungen vorbereiten? Welche Unterstützungs- und Vernetzungsmöglichkeiten gibt es?
Ziel des Modellprojektes „Spaces – Information, Debatte und Training für Toleranz“ war es, Angebote zur Information und Weiterbildung für die engagierte Zivilgesellschaft in Brandenburg zu schaffen. Drei Jahre lang brachte es Expert/innen, lokale Initiativen und Engagierte in Diskussionsveranstaltungen und Seminaren zusammen und bot ihnen den Raum, um unterschiedliche Handlungsansätze gegen Rechtsextremismus im ländlichen Raum zu erproben. Argumentations- und Sensibilisierungstrainings stärkten die demokratische Kompetenz der Engagierten vor Ort, Podiumsdiskussionen regten zur Auseinandersetzung an, und künstlerische Interventionen schufen einen Anlass zur öffentlichen Debatte über Toleranz und Demokratie.
Die Tagung setzt sich im Rückblick mit den Maßnahmen des Projektes auseinander. Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, beruflicher Praxis und Zivilgesellschaft diskutieren geeignete politische, gesellschaftliche und mediale Strategien gegen Rechtsextremismus im ländlichen Raum. Zur Diskussion und zum Austausch über eigene Erfahrungen sind Sie herzlich eingeladen.
- Veranstalter*in
- Landesstiftung Brandenburg