Film und Gespräch
- Mittwoch, 06. Mai 2026 18.30 – 20.30 Uhr In meinem Kalender speichern
Toxic Harvest
Deutsche Konzerne und der Export verbotener Pestizide
Deutsche Konzerne exportieren in der EU nicht zugelassene Pestizide dorthin, wo es an Schutz für Gesundheit und Umwelt mangelt. Für Bayer, BASF, Alzchem & Co ist das ein lukratives Geschäft – und für viele Menschen im Globalen Süden hat es dramatische Folgen. Der Dokumentarfilm „Toxic Harvest“ produziert von der Rosa-Luxemburg-Stiftung, dem African Centre for Biodiversity, TCOE und Women on Farms Project zeigt die Folgen dieser Exporte am Beispiel Südafrikas. Er begleitet Menschen, die dort täglich mit hochgefährlichen Pestiziden arbeiten, von denen viele in Europa verboten sind, und er zeigt, welche Folgen deren Einsatz für Mensch und Umwelt hat.
Anlässlich der Hauptversammlungen der deutschen Pestizidhersteller Bayer, BASF und Alzchem wollen wir auch die Rolle Deutschlands und deutscher Unternehmen im globalen Pestizidhandel diskutieren und Möglichkeiten politischer Regulierung zum Schutz von Menschen und Umwelt erörtern. In Frankreich gibt es seit 2022 ein Gesetz, dass die Produktion, Lagerung und den Export von Pestiziden, deren Wirkstoffe in der EU aus Gesundheits- oder Umweltgründen verboten sind, untersagt. Auch in Belgien ist ein entsprechendes Dekret 2025 in Kraft getreten.
Im Anschluss an den Film diskutieren wir mit:
- Karl Bär, MdB Bündnis 90 / DIE GRÜNEN und Mitglied im Agrarausschuss
- Susan Haffmans, Pan Germany, Pestizid Aktions-Netzwerk e.V. (tbc)
- Jan Urhahn, Executive Producer des Films „Toxic Harvest“ und Mitbegründer von Weave
Moderation: Lena Luig, Internationale Agrarpolitik der Heinrich-Böll-Stiftung
Toxic Harvest
Regie unf Drehbuch: Andréa Gema
Executive Producers: Jan Urhahn und Refiloe Joala
Dokumentarfilm 64 min | D 2025 I OmdU
Sprache: Englisch und Afrikaans mit deutschen Untertiteln
Kontakt:
Hagen Döcke
IZ-Int. Agrarpolitik
E doecke@boell.de
Ihre Teilnahme an der Veranstaltung:
» Teilnahme vor Ort
im Konferenzzentrum der Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstr. 8, 10117 Berlin
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Das Kino in der Heinrich-Böll-Stiftung bietet einen barrierefreien Zugang.
» Auf dem Weg zur Barrierefreiheit
In der Heinrich-Böll-Stiftung bemühen wir uns um den stetigen Abbau von Barrieren. Ob bei uns im Haus, bei der Veröffentlichung von Publikationen, oder bei Online-Veranstaltungen. Alle Informationen hierzu finden sich gebündelt unter folgendem Link: https://www.boell.de/de/auf-dem-weg-zur-barrierefreiheit
- Adresse
-
Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin
Schumannstr. 8
10117 Berlin
- Barrierefreiheit
- Veranstalter*in
- Heinrich-Böll-Stiftung - Bundesstiftung Berlin
- Sprache
- Deutsch
- Englisch
- OmU